• Diversitätsmanagement, Religion und Bildung

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Abschluss M.A.
    Studienbeginn WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Master)
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Einführung war WS 19/20

Gegenstand des Faches

Ziel des Masterstudienganges ist es, berufsqualifizierende Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen für den vom Arbeitsmarkt zunehmend geforderten Tätigkeitsbereich des Berufsfeldes „DiversitätsmanagerIn“, „Diversity Manager“, „Diversitätsbeauftragte“, „Diversity Officer“, „DiversitätsberaterIn“ zu vermitteln. Der Studiengang befähigt zur Übernahme von hochqualifizierten Positionen in Unternehmen sowie in öffentlichen, caritativen und kirchlichen Einrichtungen und Organisationen in denen Leitungs-, Kommunikations- und Organisationskompetenzen im Hinblick auf die Förderung von Diversität und Inklusion gefordert sind.

Der Studiengang „Diversitätsmanagement, Religion und Bildung“ legt den Schwerpunkt auf das Differenzkriterium „Religion“ und nimmt ernst, wie sehr Religion(en) und Religiosität als Diskriminierungsfaktor eingesetzt und erfahren werden. Da eine hochkomplexe Interdependenz zwischen den verschiedenen diskriminierenden Faktoren herrscht und deshalb eine Beschränkung auf lediglich einen diskriminierenden Faktor dem Ausbildungszweck nicht dienlich ist, vermittelt der Studiengang Fähigkeiten, um auf allen Feldern der Diskriminierungsbereiche kompetent agieren zu können.

Sie erwerben folgende Kompetenzen und Kenntnisse:

  • vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Struktur, der Ziele und Inhalte des Studienganges und Anforderungen, die an wissenschaftliches Arbeiten gestellt werden,
  • vertieftes, berufspraxisbezogenes Professionswissen hinsichtlich Grundbegriffe, wissenschaftlicher Konzepte und Diskussionen, historischer Entwicklungen und aktueller Forschungstendenzen, fachspezifischer hermeneutischer Verfahren und Methoden, wirtschafts-, medienethischer und bildungstheoretischer Konzeptionen, Grundfragen und Probleme der gesellschaftlichen Praxis im Bereich „Diversität“ (Exklusion und Inklusion) je spezifisch für die Differenzkriterien Alter, Armut, Behinderung, ethnische Kultur, Gender (inklusive sexuelle Orientierung), Gesundheit und insbesondere Religion,
  • Fähigkeiten, Professionskenntnisse einzuordnen, zu deuten, zu erklären und kritisch zu interpretieren sowie zu diskutieren,
  • vertiefte hermeneutische Fähigkeiten, um einen Sachverhalt aus unterschiedlichen Perspektiven und unter verschiedenen Konstellationen zu betrachten und zu beurteilen,
  • sprachliche und schriftliche Darstellungskompetenzen,
  • anwendungsbezogene Kenntnisse und Kompetenzen hinsichtlich der juristischen, wirtschafts- und organisationsethischen und bildungstheoretischen Anforderungen des Berufsfeldes „Diversitätsmanagement“,
  • Fähigkeiten, das erworbene Wissen selbstständig in Projektinitiativen zu überführen und die notwendigen Elemente einer Projektdurchführung sowohl mündlich als auch schriftlich angemessen wiederzugeben und zu präsentieren,
  • Fähigkeiten, Ergebnisse zu dokumentieren und zu referieren,
  • Fähigkeiten zur Folgen- und Konsequenzenbestimmung und -abschätzung von Theorie und Praxis,
  • Verschränkungs- und Korrelationsfähigkeit der unterschiedlichen Felder des Professionswissens,
  • Problemerkennungsfähigkeit auf wissenschaftliche Art und Weise,
  • Kenntnisse der rhetorischen Beratung-, Verhandlungs- und Präsentationstechniken sowie der nonverbalen und verbalen Kommunikationsstrategien,
  • Vermittlungsfähigkeit von Theorie und Praxis,
  • Wissen über die Vorläufigkeit und Revidierbarkeit eines Standpunktes

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelorstudium) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Darüber hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Eignungsverfahren können den Fachspezifischen Bestimmungen.

Diversitätsmanager und Diversitätsmanagerinnen arbeiten in Unternehmen, Kommunen oder in öffentlichen, gemeinnützigen und kirchlichen Einrichtungen und Organisationen: Sie organisieren Projekte, die Kommunikationsprobleme bis hin zu Vorurteilen und Diskriminierungen vermindern helfen. Sie sind Ansprechpartner für verschiedene Gruppen und Individuen in Gleichstellungs- und Inklusionsfragen, arbeiten an der Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Interessen von Gruppen und Akteurinnen und Akteuren. Sie klären über Entwicklungen intern und extern auf, moderieren Kommunikationsprozesse in Richtung Diversität, dabei übernehmen Sie Leitungs- und Führungstätigkeiten. Sie kommunizieren mittels moderner Medien die Diversitäts- und Inklusionsprojekte einer breiten Öffentlichkeit.

Das Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, welches zur Fakultät für Humanwissenschaften gehört, unterteilt sich in zwei Lehrstühle:

  • Lehrstuhl für Evangelische Theologie I (Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen)
  • Lehrstuhl für Evangelische Theologie II (Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts)

Eine Promotion ist im Anschluss an das Diplom- oder Masterstudium möglich. Voraussetzung für eine Promotion ist allerdings ein überdurchschnittlich guter Studienabschluss (Diplom, Master oder ein vergleichbarer Abschluss). Details für die Zulassung zur Promotion regelt die Promotionsordnung.

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