• Germanistik als Fremdsprachenphilologie

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Abschluss M.A.
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Aufbaustudium für Studierende nichtdeutscher Muttersprache, die im Ausland ein Germanistikstudium abgeschlossen haben. Achtung: Fristgerechte Bewerbung beim International Office nötig!

Gegenstand des Faches

Der viersemestrige Master-Studiengang "Germanistik als Fremdsprachenphilologie", der seit dem Wintersemester 2007/2008 angeboten wird, richtet sich insbesondere an Studierende, die als Nicht-Muttersprachler oder Nicht-Muttersprachlerinnen des Deutschen einen ersten Hochschul-Abschluss an einer wissenschaftlichen Hochschule außerhalb des deutschen Sprachraums erworben haben und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in der Germanistik ausbauen, vertiefen und um landeskundliche Deutschlandkenntnisse erweitern wollen. Der Studiengang ist stärker anwendungsorientiert als klassische philologische Studiengänge. Er verbindet traditionelle germanistische Inhalte (Sprach- und Literaturwissenschaft) exemplarisch mit fachdidaktischen, historischen und interkulturellen Gegenstandskonstitutionen und Arbeitsmethoden. Ferner werden die praktischen Analyse-, Informations- und Schreibkompetenzen der Studierenden gezielt gefördert.

Da bei einem Studium der Germanistik im Ausland der Spracherwerb oftmals einen breiten Raum einnimmt und der wissenschaftliche Anteil entsprechend geringer ausfällt, werden in diesem Studiengang zunächst die Grundlagen der Germanistik gefestigt, Kenntnisse ausgebaut und Kritikfähigkeit gefördert, so dass die Studierenden weiterführende Seminare erfolgreich besuchen und eine Masterabschlussarbeit verfassen können. Durch die Masterarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in einem thematisch und zeitlich begrenzten Umfang in der Lage sind, eine Aufgabe aus der Germanistik als Fremdsprachenphilologie insbesondere nach bekannten Methoden oder unter Modifikation derselben unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig zu bearbeiten. Dazu kommt ein Abschlusskolloquium, in dem die Studierenden über ein wissenschaftliches Thema referieren, unterschiedliche Denkansätze diskutieren und Erklärungsmodelle zum Verständnis der deutschen Sprache und Literatur gegeneinander abzuwägen.

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