Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich das Studienfach?

    • (schulische) Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen (Klasse 5-10)
    • aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen der Erziehungswissenschaften und der studierten Fächer (breite Fächerauswahl)
    • didaktische und methodische Fragestellungen – welche (z.B. durch den Lehrplan der jeweiligen Schulen vorstrukturierten Inhalte) bearbeite ich mit den Schülerinnen und Schülern mit welchen Methoden? Welche Rolle habe ich als Lehrkraft?
    • Berufsorientierung

    Was sind mögliche Berufsfelder und Arbeitgeber nach dem Studium?

    • Lehrkraft an einer öffentlichen Mittelschule in Bayern
    • Lehrkraft in anderen Bundesländern
    • Lehrkraft an privaten Schulen
    • vielfältige, mit den Studieninhalten verwandte Bereiche außerhalb der Schule

    Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten solltest du für das Studium mitbringen?

    • Motivation
    • Kreativität
    • Flexibilität
    • Strukturiertheit und Klarheit
    • Reflexionsfähigkeit
    • Teamfähigkeit

    Welche Interessen solltest du für das Studium mitbringen?

    • Interesse am Gegenüber
    • Bereitschaft, sich auf den anderen einzulassen
    • Interesse an Kindern und Jugendlichen und ihrer Lebenswelt
  • Lehramt an Mittelschulen

  • Staatsexamen

    Abschluss Staatsexamen
    Studienbeginn SS / WS
    Regelstudienzeit 7 Semester
    Hinweise Vormals gelistet als 'Lehramt an Hauptschulen'. Unterrichtsfach Biologie zulassungsbeschränkt; bei Studienbeginn zum Sommersemester begrenzte Fächerwahl

Aktuelles

Die hier wiedergegebenen Informationen beziehen sich auf die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) in der Fassung vom 13.3.2008, zuletzt geändert am 29. Januar 2020. Sie gilt für alle Studierenden, die ab dem WS 2020/21 ihr Studium aufnehmen.

Studierende, die ihr Studium vor dem WS 20/21 aufgenommen haben, informieren sich auf der Website der Uni Würzburg.

Gegenstand des Faches

Das Unterrichten ist das Kerngeschäft einer Lehrkraft. Um professionell unterrichten zu können, benötigt man fachliche Kenntnisse sowie didaktisch-methodische Kompetenzen. Daneben gibt es weitere Aufgabengebiete und dementsprechende Kompetenzbereiche, die mit zunehmender Professionalität, Erfahrung und Expertise entwickelt werden. Beispielsweise müssen Aufgaben wie Klassenführung, Elternarbeit, Teilnahme an Sitzungen, Konferenzen und Fortbildungen oder die Organisation und Durchführung von außerschulischen Aktivitäten und Klassenfahrten übernommen werden. Auch die Übernahme besonderer Funktionen im Schulleben wird erwartet. Für diese Vielfalt an Aufgaben benötigt man eine ebenso breite Vielfalt an Kompetenzen.

Dazu gehören vor allem erzieherische und kommunikative Kompetenzen, grundlegende Managementtechniken, Beratungskompetenzen und ein gewisses Knowhow in Verwaltung und Organisation. Dies wird nicht alles im Studium erworben, sondern im Referendariat und im Berufsleben. Eine Besonderheit der bayerischen Mittelschulen ist eine verstärkte Berufsorientierung, die den SchülerInnen vermittelt werden soll. Bereits das Studium an der Universität bietet Möglichkeiten, sich auf diesen Aufgabenbereich als künftige Mittelschul-Lehrkraft vorzubereiten. Die Notwendigkeit als KlassenleiterIn sehr viel mehr Fächer zu unterrichten, als tatsächlich studiert wurden, sowie die starke Verantwortung für die Vermittlung anschlussfähiger Kompetenzen beim SchülerIn setzt ein ebenso breites Interessen- und Kompetenzprofil der Lehrkräfte sowie ein starkes pädagogisches Berufsethos voraus.

Das Studium vermittelt in erster Linie Kenntnisse in Fachwissenschaft, Fachdidaktik und in den Erziehungswissenschaften. Dabei wird in den Lehrveranstaltungen, aber auch im Rahmen der Praktika ein Bezug zum späteren Berufsfeld Schule hergestellt. Die Praktika finden in einer Schule statt; dabei ist man teilweise mehrerer Wochen im Block, teilweise an einem Schultag pro Woche in der Schule. Die Betreuung übernehmen Praktikumslehrkräfte. Die Praktika werden grundsätzlich durch universitäre Lehrveranstaltungen begleitet, zudem wird ein enger Kontakt zwischen den DozentInnen an der Uni und den Praktikumsbetreuern in den Schulen gesucht.

Das Studium ist die erste Phase der Lehrerbildung. Nach bestandener Lehramtsprüfung schließt sich die zweite Phase, der Vorbereitungsdienst oder Referendariat, an. Diese Phase stellt die staatliche berufspraktische Ausbildungsphase dar, in der die im Studium gewonnenen fachlichen und theoretischen Kenntnisse umgesetzt und angewendet werden. Nach dem universitären Erwerb von Wissen und grundlegenden Kompetenzen erfolgt nun die Ausbildung intensiver praxisbezogener Kompetenzen.

Auch nach dem Berufseintritt muss eine ständige Professionalisierung gewährleistet werden. Eine Lehrkraft ist zu ständiger Fortbildung verpflichtet.

Wer sich entscheidet, Lehrkraft zu werden muss die Bereitschaft zu permanentem Lernen, zur Entwicklung unterschiedlichster Kompetenzen und zur Veränderung der professionellen Anteile seiner Person mitbringen. Er oder sie muss motiviert sein, sich mit unterschiedlichen fachlichen Inhalten auseinanderzusetzen und ständig einen Aktualitätsbezug herzustellen, daneben richtet sich die Motivation auf die Bildung, Erziehung und bestmögliche Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Studienbeginn und -dauer

Der Studienbeginn hängt von den gewählten Unterrichtsfächern ab. Die Mindeststudienzeit beträgt 4 Semester, die Regelstudienzeit 7 Semester, die maximale Studienzeit 12 Semester.

Fachwissenschaftliches Studium

Die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Mittelschulen kann in Bayern nur in bestimmten Fächern abgelegt werden. An der Uni Würzburg sind dies die Fächer:

  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Ethik (nur als Erweiterungsfach)
  • Geographie
  • Geschichte
  • Informatik (nur als Erweiterungsfach)
  • Mathematik
  • Musik
  • Physik
  • Evangelische Religionslehre / Katholische Religionslehre
  • Politik und Gesellschaft
  • Sport

Ein Studienbeginn zum Sommersemester ist in folgenden Fächern möglich:

Deutsch, Englisch, Ethik (nur als Erweiterungsfach), Geographie, Geschichte, Kath. Religionslehre

Im Rahmen einer Erweiterung ("Drittfach", siehe unten unter "Erweiterung/Zusatzqualifikation") können alle Unterrichtsfächer außer Biologie, Musik und Sport zu einem Sommersemester aufgenommen werden.

Eignungstests

Für Sport als Unterrichtsfach ist vor der Einschreibung eine Eignungsprüfung abzulegen. Anmeldeschluss ist der 1. Juni. Der Eignungstest wird derzeit von der Uni Regensburg zentral für Bayern koordiniert und findet an wechselnden Universitäten statt. Umfangreiche Informationen zum Eignungstest und das Online-Anmeldeformular finden sich auf dem Portal der Sporteignungsprüfung der bayerischen Universitäten.

Für Musik als Unterrichtsfach wird die Eignungsprüfung an der Hochschule für Musik (Hofstallstr. 6-8, 97070 Würzburg, Tel.: 0931/32187-0) abgelegt. Hier erfolgt auch das Studium des Fachs Musik (Doppeleinschreibung an der Hochschule für Musik und an der Universität Würzburg). Anmeldeschluss für die Eignungsprüfung ist der 31. März. Weitere Informationen auf der Webseite der Hochschule für Musik.

Bitte beachten Sie, dass Eignungsprüfungen nur erforderlich sind, wenn Sie eines dieser Fächer als Unterrichtsfach wählen wollen, für Sport, Musik oder Kunst als Didaktikfach (siehe "Didaktik der Mittelschule") müssen Sie keine Eignungsprüfung ablegen!

Sprachvoraussetzungen

Für die Meldung zum Staatsexamen müssen für einige Fächer Sprachkenntnisse nachgewiesen sind. Es sind diese:

  • Deutsch: Kenntnisse in einer Fremdsprache auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen"
  • Englisch: Kenntnisse in Latein oder in einer romanischen Fremdsprache auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen"
  • Geschichte: Kenntnisse auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen" in zwei Fremdsprachen oder Kenntnisse in Latein und Kenntnisse in einer Fremdsprache auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen".

Zusätzlich wird eine Fremdsprachliche Qualifikation in Englisch gefordert (Nachweis der Qualifikation auf dem Niveau B2 des ,,Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“). Dieser Nachweis entfällt, wenn Englisch als Unterrichtsfach oder im Rahmen der Didaktik der Mittelschule gewählt wurde. Informationen darüber, wie der Nachweis über die verlangten Fremdsprachenkenntnisse geführt werden kann, finden Sie in dieser Bekanntmachung des Kultusministeriums. Der Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse muss nicht bei Aufnahme des Studiums vorliegen, sondern erst bei der Anmeldung zum Staatsexamen. Fehlende Kenntnisse können also studienbegleitend erworben werden.

Didaktik der Mittelschule

Die Didaktik der Mittelschule besteht aus Lehrveranstaltungen zur Mittelschulpädagogik und drei Didaktikfächern, in denen Sie sich Unterrichtsmethodiken erarbeiten. Für die Kombination der Didaktikfächer stehen Ihnen drei Fächergruppen zur Verfügung.

Gruppe 1. Didaktikfach

  • Deutsch
  • Mathematik

Gruppe 2. Didaktikfach

  • Beruf und Wirtschaft
  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Geographie
  • Geschichte
  • Mathematik
  • Physik
  • Politik und Gesellschaft

Gruppe 3. Didaktikfach

  • Kunst
  • Musik
  • Sport
  • Ev/kath. Religionslehre gewählt werden.

Kombinationsregeln für die Didaktikfächer:

  • Regel 1: Aus jeder Gruppe muss ein Didaktikfach belegt werden.
  • Regel 2: Jedes Didaktikfach darf nur einmal belegt werden.
  • Regel 3: Ein Unterrichtsfach darf kein zweites Mal durch ein Didaktikfach belegt werden.
  • Regel 4: Wird eines der Fächer der Gruppe drei als Unterrichtsfach gewählt, so muss als drittes Didaktikfach ein Fach aus der Gruppe 2. Didaktikfach gewählt werden.

Wird Deutsch oder Mathematik als Unterrichtsfach gewählt, muss das erste Didaktik- fach durch ein Fach aus der Gruppe der zweiten Didaktikfächer gewählt werden.

Beispiel 1:

Unterrichtsfach: Biologie

  1. Didaktikfach: Deutsch
  2. Didaktikfach Physik
  3. Didaktikfach Musik

Beispiel 2:

Unterrichtsfach: Mathematik

  1. Didaktifach: Beruf und Wirtschaft
  2. Didaktikfach: Englisch
  3. Didaktikfach: Evangelische Religionslehre

Das erziehungswissenschaftliche Studium (EWS)

Das erziehungswissenschaftliche Studium erstreckt sich auf folgende Gebiete:

Allgemeine Pädagogik, unter anderem:

  • Sozialisationstheorien und empirische Sozialisationsforschung
  • Ideen-, Sozial- und Institutionengeschichte der Pädagogik
  • pädagogische Anthropologie

Schulpädagogik, unter anderem:

  • Theorie der Schule als Institution und Organisation
  • Beurteilen und Evaluieren von Lehr- und Lernprozessen
  • individuelle Förderung und Beratung

Psychologie, unter anderem:

  • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie im Kontext der Schule
  • Sozialpsychologie der Schule und Familie
  • Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen

Das Staatsexamen in EWS kann bereits vor den Prüfungen in den übrigen Fächern abgelegt werden, sobald alle notwendigen Leistungsnachweise vorliegen (Vgl. LPO I, § 22 Abs. 4). In der Praxis bedeutet dies, dass Sie bei der Meldung zum vorgezogenen EWS-Examen das Pädagogisch-didaktische Praktikum absolviert haben müssen und außerdem 35 Punkte aus EWS (29 ECTS aus den eigentlichen EWS-Modulen + 2 ECTS aus Pädagogisch-didaktischem Praktikum (Begleitveranstaltung und Praktikumsbericht) + 4 ECTS aus studienbegleitendem fachdidaktischen Praktikum) sowie die 8 Punkte aus den Gesellschaftswissenschaften (GWS) nachweisen können müssen. Näheres zu den einzelnen Bereichen finden Sie unten unter "Aufbau des Studiums".

Praktika

Zu Beginn des Lehramtsstudiums sind noch keine Praktika vorzuweisen, jedoch haben Sie die Möglichkeit, das Betriebs- und Orientierungspraktikum vor dem Studium (jedoch erst nach der letzten Abiprüfung) abzuleisten, was sich insbesondere für das Orientierungspraktikum auch empfiehlt.

Jeder Studierende hat 5 Praktika abzuleisten; deren Nachweise sind Voraussetzungen für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung. Im Einzelnen sind dies:

  • ein Betriebspraktikum
  • ein Orientierungspraktikum
  • ein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum
  • ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum im Unterrichtsfach
  • ein zusätzliches studienbegleitendes Praktikum in einem der gewählten Didaktikfächer

Betriebspraktikum von acht Wochen Dauer in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb (auch im Ausland möglich):

Es soll einen gründlichen Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule vermitteln.

Tätigkeiten in Bildungs- oder Erziehungseinrichtungen werden nur anerkannt, wenn sie im Bereich der Verwaltung abgeleistet wurden. Falls Zweifel bestehen, ob eine bestimmte Tätigkeit anerkannt wird, wird dringend empfohlen, das Praktikumsamt zu kontaktieren.

Das Praktikum kann in Abschnitten zu mindestens zwei Wochen Umfang absolviert werden. Der Studierende muss sich selber um den Praktikumsplatz (bzw. die Praktikumsplätze) kümmern. Das Praktikum kann ganz oder teilweise vor Aufnahme des Studiums abgeleistet werden, aber in der Regel erst nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung.

Die Praktikumsbetriebe müssen eine Bescheinigung ausstellen, auf der neben Angaben zur Dauer der Tätigkeiten auch ein stichpunktartiger Überblick über die Inhalte des Praktikums enthalten ist (Vordruck). Der Nachweis über die ordnungsgemäße Ableistung des Betriebspraktikums ist eine der Zulassungsvoraussetzungen für die Erste Staatsprüfung.

Ein Orientierungspraktikum von drei bis vier Wochen Dauer:

Es sollte vor Beginn des Studiums (allerdings erst frühestens nach Ablegen der letzten Abiturprüfung) absolviert werden, spätestens aber vor dem Antritt zum schulpädagogischen Blockpraktikum.

Es dient dem Kennenlernen der Schule aus der Sicht des Lehrers und der ersten Überprüfung der Eignung und Neigung. Mindestens eine Woche muss an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Schule abgeleistet werden, die übrige Zeit kann auch in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe oder an einer vorschulischen Bildungseinrichtung abgeleistet werden.

Der Studierende wendet sich selbstständig an das zuständige Schulamt, falls das Praktikum an einer Grund- oder Mittelschule abgeleistet werden soll, ansonsten unmittelbar an die Leitung der Schule oder Einrichtung. Über die Ableistung des Orientierungspraktikums stellt der Leiter der Praktikumsstätte eine Bescheinigung aus (Vordruck in dieser Broschüre).

Das Orientierungspraktikum soll an Schulen ca. 20 Stunden pro Woche umfassen, wobei die tägliche Anwesenheit an der Schule drei Unterrichtsstunden nicht unterschreiten darf. Das Orientierungspraktikum kann sich z. B. auf folgende Tätigkeiten erstrecken:

  • Hospitationen in verschiedenen Fächern in mehreren Jahrgangsstufen
  • Mithilfe bei der Unterrichtsorganisation; Übernahme kleinerer Abschnitte innerhalb einer Unterrichtsstunde
  • Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen

Pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum:

Es hat einen Umfang von 150 bis 160 Unterrichtsstunden, die in der Regel im Laufe von zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren abgeleistet werden sollen (zwei Blöcke in der vorlesungsfreien Zeit). Voraussetzung für die Aufnahme des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums ist der Nachweis der erfolgreichen Ableistung des Orientierungspraktikums.

In diesem Praktikum sollen die Studierenden die Aufgabenfelder einer Lehrkraft insbesondere unter pädagogisch-didaktischen Gesichtspunkten kennen lernen, dabei sollen auch fachdidaktische Ansätze zum Tragen kommen.

Gegen Ende des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums ist mit den Studierenden jeweils ein ausführliches Beratungsgespräch zu führen, in dem die mit der Betreuung beauftragten Lehrkräfte die Beobachtungen während des Praktikums zusammenfassend darstellen; dieses Gespräch soll den Studierenden helfen, ihre Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf realistisch einzuschätzen.

Die Uni Würzburg bietet zur Vorbereitung auf das pädagogisch-didaktische Praktikum eine Begleitveranstaltung an, die im Semester vor dem ersten Block besucht werden muss (1 ECTS-Punkt). Im Anschluss an das pädagogisch-didaktische Praktikum ist ein Praktikumsbericht zu verfassen (1 ECTS-Punkt). In der Begleitveranstaltung erfahren Sie alle relevanten Informationen zu Anmeldung und Ablauf auch bezüglich aller weiteren Praktika im Studienverlauf.

Studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum:

Es findet während eines Semesters einmal jede Woche statt und umfasst dabei mindestens 4 Stunden Unterricht einschließlich Besprechung.

Es bezieht sich auf das studierte Unterrichtsfach (nicht auf ein eventuelles Erweiterungsfach). Die Studierende sollen erste Erfahrungen mit der fachspezifischen Planung und Analyse von Unterricht sowie Unterrichtserfahrung sammeln.

Es soll möglichst nicht vor dem dritten Semester und nicht nach dem fünften Semester stattfinden. Das Praktikum wird mit einer im selben Semester stattfindenden Lehrveranstaltung verbunden, die der entsprechende Fachbereich anbietet. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Die Platzvergabe erfolgt durch das Praktikumsamt.

In dem Praktikum haben die Studierenden folgende Ziele:

  • Kenntnis fachspezifischer Arbeitsweisen anhand einzelner Unterrichtsmodelle
  • Unterrichtsbeispiele und Unterrichtsprojekte in verschiedenen Jahrgangsstufen
  • Vorbereitung und Analyse unterrichtlicher Vorhaben
  • mindestens einen Unterrichtsversuch

Ein zusätzliches einsemestriges studienbegleitendes Praktikum in der Mittelschule:

(vgl. LPO I vom 13.3.2008, § 36 Abs. (1) Nr. 1)

Dauer: 1 Semester Ablauf: studienbegleitend 1 Tag pro Woche á 4 Unterrichtsstunden einschließl. Besprechung Ziele: Analyse, Planung, Durchführung, Kontrolle und Beurteilung des Unterrichts in der Mittelschule; Durchführung mindestens eines Unterrichtsversuchs in Zusammenarbeit mit der zuständigen HochschullehrerIn.

Aufbau des Studiums

In Bayern ist das Lehramtsstudium in der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) von 2008 geregelt. Diese finden Sie auf den Webseiten des bayerischen Kultusministeriums.

Die Vorgaben der LPO I hinsichtlich der Verteilung der ECTS-Punkte auf die verschiedenen Teilbereiche des Studiums werden in Würzburg durch folgenden Rahmenstudienstrukturplan umgesetzt:

Der Rahmenstrukturplan für das Grundschullehramt finden Sie in Anlage 6 der LASPO

Unterrichtsfach

Das Unterrichtsfach gliedert sich in die Teilbereiche Fachwissenschaft (54 ECTS-Punkte) und Fachdidaktik (12 ECTS-Punkte). Informationen zum Aufbau finden Sie auf der Infoseite des jeweiligen Faches.

Didaktik der Mittelschule

Im Rahmen der Didaktik der Mittelschule sind insgesamt 70 ECTS-Punkte zu erbringen. Diese verteilen sich auf die 7 Semester wie folgt:

Didaktik der Mittelschule

Beachten Sie bitte, dass dieser Plan lediglich einen Vorschlag darstellt. In der Realität mag es insbesondere hinsichtlich des Praktikums sein, dass Sie dieses in einem anderen als dem angegebenen Semester absolvieren. (Nicht alle Fächer werden in allen Semestern (Winter/Sommer) angeboten; abgesehen davon hängt der Verlauf natürlich auch von der Verfügbarkeit von Praktikumsplätzen ab.)

Erziehungswissenschaftliches Studium (EWS)

Im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Studiums sind 29 ECTS-Punkte aus den eigentlichen EWS-Fächern (Pädagogik, Schulpädagogik, Psychologie) sowie zusätzlich 6 ECTS-Punkte aus den Praktika zu erbringen (vgl. Rahmenstudienstrukturplan). Für die eigentlichen EWS-Fächer sind diese Module zu belegen:

Schulpädagogik:

  • 06-Schul-GL = Grundlagen der Schulpädagogik (4 ECTS)
  • 06-Schul-VT = Vertiefungsmodul Schulpädagogik (4 ECTS)

Allgemeine Pädagogik:

  • 06-AEW1-LA = Allgemeine Erziehungswissenschaft (4 ECTS)
  • 06-EBF1 = Empirische Bildungsforschung (4 ECTS)

Psychologie:

  • 06-Psy-LernSoz = Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens / Sozialpsychologie der Schule und der Familie (4 ECTS)
  • 06-Psy-EntAu = Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters / Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen (4 ECTS)
  • 06-Psy-DiffDia = Differentielle und Persönlichkeitspsychologie / Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Evaluation (5 ECTS)

Einen förmlichen Studienverlaufsplan gibt es dabei nicht. Sie können also die Module in beliebiger Reihenfolge belegen.

Insbesondere wenn Sie vorhaben, das EWS-Examen vorzuziehen (vgl. unten unter "Staatsexamen"), ist es notwendig, von den Vorgaben des Rahmenstudienstrukturplans abzuweichen und die erziehungswissenschaftlichen Module schneller zu absolvieren als im Rahmenstudienstrukturplan vorgesehen. Planen Sie außerdem in jedem Fall ein Semester "Puffer" zwischen dem Belegen Ihres letzten EWS-Moduls und dem Ablegen der Staatsprüfung ein, da es andernfalls zu Problemen mit dem fristgerechten Nachweis der für die Meldung zur Prüfung erforderlichen ECTS-Punkte kommen kann!

Weitere Informationen zum erziehungswissenschaftlichen Studium allgemein finden Sie auf dieser Infoseite der beteiligten Lehrstühle. Hinweise zur Staatsprüfung (Organisatorisches, Literaturlisten, Prüfungsthemen vergangener Semester etc.) sind auf den Webseiten der einzelnen Lehrstühlen veröffentlicht:

  • Allgemeine Pädagogik: Systematische Bildungswissenschaft, Empirische Bildungsforschung
  • Schulpädagogik
  • Psychologie

Gesellschaftswissenschaftliches Studium (GWS)

Wie Sie dem Rahmenstudienstrukturplan entnehmen können, müssen im gesamten Studium 8 ECTS-Punkte aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich erworben werden. Mögliche Fächer sind: Katholische/Evangelische Theologie, Philosophie, Politologie, Soziologie, Volkskunde. Wer Katholische/Evangelische Religionslehre als Unterrichts- oder Didaktikfach studiert, muss mindestens 5 dieser 8 Punkte im Bereich der studierten Theologie absolvieren. Die restlichen 3 Punkte können aus jedem beliebigen der genannten fünf Fächer stammen. Wer nicht Religionslehre als Unterrichts- oder Didaktikfach studiert, muss mindestens 3 der 8 Punkte in Theologie oder Philosophie absolvieren, die übrigen 5 können aus jedem beliebigen der genannten Fächer stammen.

Freier Bereich

Beim Freien Bereich handelt es sich um einen Wahlpflichtbereich im Umfang von 15 ECTS-Punkten, der den Studierenden weitgehende Freiheit bei der Wahl der zu belegenden Module lässt. Diese können zum einen aus dem Angebot der studierten Fächer (Unterrichtsfach, Didaktikgruppe) oder aus den Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften stammen ("fachspezifischer Freier Bereich"), zum anderen aber auch aus einem Pool von lehramtsbezogenen Modulen, die unabhängig von den studierten Fächern belegt werden können ("fächerübergreifender Freier Bereich"). Hier finden sich z.B. Veranstaltungen des Zentrums für Lehrerbildung, der Universitätsbibliothek oder des Zentrums für Mediendidaktik.

Einen Sonderfall bildet der "fakultätsweite Freie Bereich" der Philosophischen Fakultät: Wer ein Fach dieser Fakultät als Unterrichts- oder Didaktikfach studiert, kann im Rahmen des Freien Bereichs Module aus dem gesamten Fächerspektrum der Philosophischen Fakultät belegen und einbringen. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch macht muss allerdings im Gegenzug auch eine bestimmte Anzahl von ECTS-Punkten in dem tatsächlich studierten Fach der Philosophischen Fakultät im Freien Bereich einbringen. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Webseite der Fakultät.

Zulassungsarbeit

Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist im Unterrichtsfach, der Didaktik der Mittelschule oder in den Erziehungswissenschaften (oder auch fächerübergreifend) eine schriftliche Hausarbeit (sog. "Zulassungsarbeit") anzufertigen, die die Befähigung zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten erkennen lässt. Das Thema soll spätestens ein Jahr vor der Meldung zur Prüfung mit einem Prüfer vereinbart werden.

Weitere Zulassungsvoraussetzungen

Zusätzlich zu den im Rahmenstrukturplan aufgeführten ECTS-Punkten müssen folgende fachliche Zulassungsvoraussetzungen für die Meldung zum Ersten Staatsexamen nachgewiesen werden:

  1. Fremdsprachliche Qualifikation in Englisch (Nachweis der Qualifikation auf dem Niveau B2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen"; dies gilt nicht, wenn Englisch als Unterrichtsfach oder als Didaktikfach gewählt wurde.)

  2. Basisqualifikation im Fach Sport (Dies gilt nicht, wenn Sport als Unterrichtsfach oder als Didaktikfach gewählt wurde.)

  3. 3 Leistungspunkte aus dem Bereich Berufsorientierung (Dies gilt nicht, wenn Arbeitslehre als Didaktikfach gewählt wurde.)

  4. Falls Kunst als Didaktikfach gewählt wurde, ist eine Lehrveranstaltung aus dem Bereich Gestalten im Schulalltag, die einem Umfang von zwei Semesterwochenstunden entspricht, als zusätzliche Leistung nachzuweisen.

  5. Falls Sport als Didaktikfach gewählt wurde, sind folgende zusätzliche Leistungen nachzuweisen:

  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen in Bronze (nicht älter als drei Jahre),
  • Deutsches Sportabzeichen in Bronze,
  • erfolgreiche Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe (neun Stunden, nicht älter als drei Jahre),
  • Teilnahme an einer Winter- oder Sommersportwoche

Staatsexamen

Die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen soll im Anschluss an die Vorlesungszeit des 7. Semesters abgelegt werden, spätestens aber nach dem 12. Semester - andernfalls gilt man als erstmals durchgefallen. Wenn alle notwendigen Leistungen vorliegen, kann das Staatsexamen auch bereits nach dem 4. Semester absolviert werden. Die Erste Staatsprüfung muss im Ganzen abgelegt werden (kann also nicht fachweise absolviert werden). Lediglich die erziehungswissenschaftliche Prüfung kann vorgezogen werden; sie kann abgelegt werden, sobald die Zulassungsvoraussetzungen (35 ECTS-Punkte aus EWS + 8 ECTS-Punkte aus GWS) vorliegen.

Bei Nichtbestehen kann die Staatsprüfung für das jeweilige Fach einmal wiederholt werden. Den Studierenden wird ein Freiversuch eingeräumt, wenn sie das Staatsexamen an dem nächstmöglichen Prüfungstermin nach der Vorlesungszeit des 7. Semesters absolvieren. Dies bedeutet, dass die Prüfung als nicht abgelegt gilt, wenn sie nicht bestanden wurde. Falls sie bestanden wurde, kann sie zur Notenverbesserung zweimal wiederholt werden.

Die Note des Staatsexamens zählt 60% der Gesamtnote. Die anderen 40% errechnen sich aus den Noten der studienbegleitenden Modulprüfungen.

Erweiterung/Zusatzqualifikation

Das Studium für das Lehramt an Mittelschulen kann an der Uni Würzburg erweitert werden durch

  • das Studium der Didaktiken einer Fächergruppe der Grundschule
  • das Studium eines weiteren Unterrichtsfachs oder des Faches Ethik
  • das Studium einer fremdsprachlichen Qualifikation nach §114 LPO I

Für die Zulassung zu Erweiterungsprüfungen sind im Regelfall keine oder nur wenige universitäre Leistungsnachweise vorzulegen (Biologie, Informatik, Ethik, Physik, Sport verlangen beispielsweise einige Leistungsnachweise). In jedem Fall sind aber die ggf. notwendigen Sprachvoraussetzungen oder Eignungstests nachzuweisen. Durch die Wahl einer (nicht nachträglichen) Erweiterung verlängert sich die Regelstudienzeit um zwei Semester. Die Maximalstudiendauer bleibt jedoch unberührt. Die Erweiterungsprüfungen können auch nach dem Erwerb der Lehrbefähigung absolviert werden (sog. nachträgliche Erweiterungen), also auch während der Berufstätigkeit abgelegt werden.

Hinweise zur Berücksichtigung einer Erweiterungsprüfung bei der Einstellung in den Staatsdienst finden Sie auf der Webseite des Kultusministeriums.

Bachelor-Abschluss

Im Wintersemester 2012/13 wurde an der Uni Würzburg der Bachelorstudiengang "Grundbildung im Jugendalter" (B.A.) eingeführt. Alle Studierende des Lehramts an Mittelschulen können, unter Anrechnung ihrer im Lehramt erbrachten Leistungen, diesen Abschluss erwerben. Er wird also auf Antrag - unabhängig von den studierten Fächern und ohne zusätzliche Leistungen - allein über das Studium des Lehramts an Mittelschulen erlangt. Der Antrag auf Verleihung des akademischen Grades eines Bachelor kann ab dem Zeitpunkt gestellt werden, zu dem die für den Erwerb des Bachelor nötigen ECTS-Punkte nachgewiesen werden können; er muss spätestens ein Jahr nach der Exmatrikulation aus dem einschlägigen Lehramtsstudium gestellt werden.

Es müssen - für den Bachelor einschlägige - Module im folgenden Umfang nachgewiesen werden:

  • Erziehungswissenschaften: 27 ECTS-Punkte
  • Unterrichtsfach (Fachwissenschaft- und didaktik): 61 ECTS-Punkte
  • Didaktik der Mittelschule: 60 ECTS-Punkte
  • Abschlussarbeit (Thesis): 10 ECTS

Die Module des Lehramtsstudiums, die für den Bachelor einschlägig sind, sind in den Fachspezifischen Bestimmungen des jeweiligen Faches kenntlich gemacht.

Abgesehen von dieser institutionalisierten Form, im Lehramtsstudium einen Bachelorabschluss zu erwerben, besteht natürlich nach wie vor die Möglichkeit eines klassischen Doppelstudiums. Prinzipiell ist es also möglich, parallel zu oder nach dem Lehramtsstudium auch einen Bachelorabschluss (im Unterrichtsfach und ggf. einem weiteren Fach) zu erlangen. Allerdings ist dabei mit mehr Aufwand zu rechnen.

Stundenplan

Die Erstellung des Stundenplans ist - gerade im ersten Semester - oft schwierig. Die Studienverlaufspläne geben Auskunft, welche Veranstaltungen Sie in welchem Semester belegen sollten. Eine Sammlung der Studienverlaufspläne aller Fächer und eine kleine Anleitung zur Stundenplanerstellung finden Sie auf der Webseite der Zentralen Studienberatung. Die Studienberatung bietet zudem eine persönliche Beratung bei der Erstellung des Stundenplans an.

Das Vorlesungsverzeichnis wiederum gibt Aufschluss darüber, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten die Veranstaltungen in dem jeweiligen Semester angeboten werden. Unter Umständen müssen Sie ein wenig tüfteln, um alle Veranstaltungen miteinander kombinieren zu können. Beachten Sie dabei die Anmeldefristen für die Veranstaltungen der jeweiligen Fächer.

Es ist empfehlenswert, die Einführungsveranstaltungen im ersten Semester zu besuchen (am besten sowohl die der Fachbereiche als auch der Fachschaften). Diese finden üblicherweise vor dem eigentlichen Semesterbeginn bzw. in der ersten Vorlesungswoche statt. Sie finden sie im Vorlesungsverzeichnis unter dem Punkt "Einführungsveranstaltungen zum Studienbeginn". Weitere Hilfestellung erhalten Sie auch bei den Fachstudienberatern, den Fachschaften sowie der Zentralen Studienberatung.

Vorkurse

Für den reibungslosen Einstieg ins Studium bietet die Uni Würzburg in einigen Fächern Vorkurse an, die teilweise bereits im September, also deutlich vor Beginn der Vorlesungszeit, stattfinden. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen. Welche Fächer beteiligt sind und die entsprechenden Termine können Sie auf unserer Infoseite zum Vorkursprogramm nachlesen.

Tipp für Hochschulwechsler/Fachwechsler

Wenn Sie von einer anderen Hochschule kommen oder aus einem anderen Studiengang in das Lehramt wechseln, entscheidet der jeweilige Fachbereich, in welchem Umfang Ihnen Ihre erworbenen ECTS-Punkte angerechnet werden können. Es müssen Inhalt, Umfang und Prüfungsleistung der Module mit denjenigen vergleichbar sein, die an der Universität Würzburg gefordert werden. Ansprechpartner sind üblicherweise die entsprechenden Fachstudienberater.

Mittelschullehrkräfte erteilen allgemeinbildenden Unterricht in den Klassen 5 bis 10. Als Klassenlehrerkräfte unterrichten sie fächerübergreifend oder einzelne Fächer wie Musik, Kunsterziehung, Handarbeiten oder Sport. Neben den fachlichen erfüllen sie täglich erzieherische Aufgaben.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Mittelschullehrer an Mittelschulen, in Internaten oder Schülerheimen. Bisweilen sind sie als selbstständige Nachhilfelehrer tätig.

Weitere Informationen zum Beruf des Mittelschullehrers finden Sie im BERUFENET der Agentur für Arbeit.

Das Bayerische Kultusministerium veröffentlicht jährlich eine Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern.

Dem Studiengang Lehramt für Mittelschulen ist keinem bestimmten Institut zugeordnet. Spezifische Auskunft erhalten Sie bei einem Studienfachvertreter Ihres Unterrichtsfaches.

Die Promotion richtet sich nach der Promotionsordnung des Faches in dem Sie promovieren wollen. Für die Promotion wird das Bestehen des Staatsexamens vorausgesetzt. Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.

Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008):

Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Fachspezifischen Bestimmungen (FSBs) der einzelnen Unterrichts-/Didaktikfächer und der Erziehungswissenschaften sowie die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich":

Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

Die Begabungspsychologische Beratungsstelle der Uni Würzburg bietet einen Online-Selbsttest für Lehramt an. Studieninteressenten können sich mit seiner Hilfe über die Anforderungen im Lehrerberuf informieren und diese mit den eigenen Persönlichkeitsmerkmalen abgleichen:

Online-Selbsttest für Lehramt

Weitere Tests zur Selbsteinschätzung hinsichtlich der Eignung zum Lehramt finden Sie auf diesen Seiten:

http://www.self.mzl.lmu.de

www.cct-germany.de

http://www.vbe.de/angebote/potsdamer-lehrerstudie/fit-fuer-den-lehrerberuf.html

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