Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich das Studienfach?

    • Ergonomie, Usability und Schnittstellengestaltung
    • Human Factors
    • Optimierung der Nutzbarkeit und Bedienbarkeit von Computersystemen

    Was sind mögliche Berufsfelder und Arbeitgeber nach dem Studium?

    • freie Wirtschaft
    • Forschungsorganisationen
    • wie die Anwendungsfelder sind die Berufsbezeichnungen vielfältig und lauten z.B. Usability Engineer, User Researcher, User Interface Konzepter, Information Architect, User Experience Engineer, Game Interface Designer / Architect oder Human Factors Consultant

    Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten solltest du für das Studium mitbringen?

    • Eigenmotivation
    • Zeitmanagement
    • Abstraktionsvermögen
    • analytisches und logisches Denken
    • Konzentrationsfähigkeit
    • Frustrationstoleranz
    • Teamfähigkeit
    • Kreativität
    • solide Kenntnisse der englischen Sprache

    Welche Interessen solltest du für das Studium mitbringen?

    • Technikaffinität
    • Interesse an Fragestellungen der Psychologie
  • Mensch-Computer-Systeme

  • Bachelor

    Einzelfach mit 180 Punkten
    Abschluss B.Sc.
    Studienbeginn WS
    Regelstudienzeit 6 Semester
  • Human-Computer Interaction

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Achtung: Fristgerechte Bewerbung erforderlich!

Gegenstand des Faches

In der modernen Welt werden immer mehr Aufgaben mit Unterstützung von interaktiven Computersystemen durchgeführt. Mögliche Einsatzgebiete finden sich sowohl in sozial als auch in wirtschaftlich relevanten Bereichen wie z.B. der Medizin, der Rehabilitation, der Lehre und der Ausbildung, dem Entertainment, der Produktentwicklung und -fertigung sowie im Verkehrsbereich. Der Studiengang Mensch-Computer-Systeme bildet Fachleute aus, die diese Systeme auf die Bedürfnisse der Nutzer abstimmen, so dass sie effizient, effektiv und zufriedenstellend bedient werden können.

In den ersten Semestern lernen die Studierenden die Grundlagen der Ergonomie, Programmierung und statistischen Datenauswertung kennen; in den höheren Semestern wählen sie zunehmend eigene Schwerpunkte aus einer Vielzahl von Angeboten aus den Kernbereichen der Informatik und der Psychologie.

Der gesamte Umfang des Studiengangs setzt sich aus klassischen Lehrveranstaltungen, Projektarbeiten in Kleingruppen und Praktika zusammen. So knüpfen Studierende beispielsweise in einem berufsqualifizierenden Praktikum erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern. Auf Grund der großen Nachfrage nach Spezialisten im Bereich Human Factors auf Seiten der Industrie, der Verwaltung und der Forschung bestehen gute Berufsaussichten für AbsolventInnen des Studiengangs Mensch-Computer-Systeme. Zusätzlich bietet der konsekutive (anschließende) Masterstudiengang eine Möglichkeit, erworbene Kenntnisse über den Bachelor hinaus zu vertiefen.

Der Bachelor-Studiengang Mensch-Computer-Systeme ist stark interdisziplinär angelegt. In den ersten Semestern werden Grundlagen aus Informatik und Psychologie sowie spezielle Kenntnisse aus dem Bereich "Human Factors" vermittelt. Unter anderem lernen die Studierenden Methoden des Software-Engineerings und der empirischen Evaluation von Systemen kennen.

Der gesamte Umfang des Studiengangs setzt sich aus klassischen Lehrveranstaltungen, Projektarbeiten in Kleingruppen und Praktika zusammen. So knüpfen Studierende beispielsweise in einem berufsqualifizierenden Praktikum erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern, z.B. in der Verkehrswissenschaft oder bei der Gestaltung von E-Learning-Systemen.

In den ersten Semestern lernen die Studierenden die Grundlagen der Ergonomie, Psychologie, Programmierung und statistischen Datenauswertung kennen; in den höheren Semestern wählen sie zunehmend eigene Schwerpunkte aus einer Vielzahl von spezialisierten Angeboten aus den Kernbereichen der Mensch-Computer-Interaktion.

Ausführliche Informationen zum Studium finden auf den Seiten des Instituts.

Der Studiengang ist deutschlandweit einzigartig; Sie können ein vergleichbares Fach nur noch an der Universität Hamburg, dort aber in einer anderen Gewichtung der Teilgebiete, studieren.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

In einigen Fächern gibt es eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) und/oder eine sog. Kontrollprüfung. Dadurch soll festgestellt werden, ob die Studierenden sich in den ersten Semestern die grundlegenden Kenntnisse und Methoden des Faches angeeignet haben. Das endgültige Nichtbestehen der GOP bzw. Kontrollprüfung führt zum Verlust des Prüfungsanspruches in der studierten Ausprägung des Faches und damit zur Exmatrikulation aus dem Studiengang.

Studierende des Fachs Mensch-Computer-Systeme (180 ECTS) haben bis zum Ende des zweiten Fachsemesters das Modul 10-MCS-EinP (Einführung in die Programmierung (MCS)) und das Modul PSY-STAT-1 (Statistik 1) erfolgreich zu absolvieren. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgaben ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem diese Vorgaben bis zum Ende des dritten Fachsemesters nachgewiesen werden. Wird auch diese Vorgabe nicht erreicht, führt das zu einem endgültigen Nichtbestehen des Bachelorstudiengangs Mensch-Computer-Systeme.

Um die Kontrollprüfung zu bestehen, müssen Studierende des Fachs Mensch-Computer-Systeme bis zum Ende des dritten Fachsemesters das Modul 10-MCSEPP (Einführendes Programmierpraktikum (MCS)) sowie das Modul 06-PSY-STAT-2 (Statistik 2) erfolgreich absolvieren. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgaben ist die Kontrollprüfung erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem diese Vorgaben bis zum Ende des vierten Fachsemesters nachgewiesen werden. Wird auch diese Vorgabe nicht erreicht, führt das zu einem endgültigen Nichtbestehen des Bachelorstudiengangs Mensch-Computer-Systeme (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Für Studierende, die ihr Studium vor dem WS 15/16 aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Der Studiengang Human-Computer Interaction bildet Fachleute aus, die diese Systeme auf die Bedürfnisse der Nutzer abstimmen, so dass sie effizient, effektiv und zufriedenstellend bedient werden können. Im Studium werden bestehende Grundkenntnisse in der Informatik und/oder Psychologie vertieft und eigene Schwerpunkte aus einer Vielzahl von Angeboten aus den Kernbereichen der Informatik und der Psychologie gewählt.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen die Studierenden über folgende Kompetenzen:

  • Allgemeine Kompetenzen
  • Kritische Reflexion und Einordnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen

  • Schriftliche und mündliche Präsentation erworbener Kenntnisse

  • Durchführung eigener wissenschaftlicher und angewandter Projekte

  • Verfassen wissenschaftlicher Texte nach fachlichen Standards

  • Projektmanagement und Teamarbeit

  • Ethik und professionelles Selbstverständnis

  • Vertiefte Methodische Kompetenzen
  • Analytisches Vorgehen und Abstraktionsvermögen

  • Algorithmisches Denken und Konstruieren

  • Verständnis und Strukturierung komplexer Zusammenhänge

  • Einbettung interaktiver Produkte in organisationale und gesellschaftliche Kontexte

  • Erweiterte Kenntnisse in Statistik und Versuchsplanung

  • Inhaltliche Kompetenzen

  • Programmierung und programmiertechnische Verfahren

  • Softwareentwurf und Softwareanalyse

  • Schnittstellengestaltung interaktiver Systeme

  • Fortgeschrittene Interaktionstechniken und -paradigmen

  • Fortgeschrittene statistische Verfahren

  • Vertiefungen in Usabilty Management, Human Factors und User Experience Design

  • Technische Grundlagen informatischer Systeme

  • Herstellen interdisziplinärer Bezüge zu weiteren Anwendungsfeldern

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelorstudium) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Darüber hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Eignungsverfahren können den Fachspezifischen Bestimmungen.

Bereits vor dem regulären Vorlesungsbeginn finden Vorkurse für StudienanfängerInnen statt. Der Programmiervorkurs empfiehlt sich insbesondere für diejenigen, die wenig oder gar keine Programmiererfahrungen haben. Die Anmeldung für den Vorkurs erfolgt unabhängig von der Immatrikulation online.

Nach Abschluss der Vorkurse findet der MINT-Tag statt. An diesem Tag erhalten Sie von den jeweiligen FachstudienberaterInnen wichtige Informationen zu Ihrem Studium. Zudem erhalten Sie eine Hilfestellung bei der Stundenplangestaltung. Außerdem werden eine Stadtrallye und ein Grillfest angeboten. Die Anmeldung für den Vorkurs erfolgt unabhängig von der Immatrikulation online.

Der Studienverlaufsplan gibt Aufschluss darüber, welche Veranstaltungen im gesamten Studium zu belegen sind. Für Vorlesungen müssen Sie sich in der Regel nicht anmelden. Manche Übungen und Tutorien haben allerdings eine Online-Belegpflicht. Machen Sie sich deshalb frühzeitig mit der Online-Belegung vertraut, da die Belegfristen zum Teil schon vor Vorlesungsbeginn starten.

Weitere Tipps für das Studium erhalten Sie auf den Seiten der Fachschaftsinitiative MCS.

AbsolventInnen des Studiengangs Mensch-Computer-Systeme arbeiten in der freien Wirtschaft wie auch in Forschungsorganisationen an der Gestaltung benutzungsfreundlicher Technik. Die Arbeit erfolgt oft in interdisziplinären Projektteams mit Informatikern, Psychologen, Designern, Ingenieuren und Betriebswissenschaftlern.

Wie die Anwendungsfelder sind die Berufsbezeichnungen vielfältig und lauten z.B. Usability Engineer, User Researcher, User Interface Konzepter, Information Architect, User Experience Engineer, Game Interface Designer / Architect oder Human Factors Consultant.

Typische Aufgaben umfassen die Analyse und Spezifikation von Benutzeranforderungen an technische Systeme, die Konzeption und Umsetzung von Benutzungsschnittstellen sowie deren Überprüfung durch Tests. Sie arbeiten in Usability- oder User-Experience-Abteilungen großer Unternehmen, in kleinen Agenturen oder selbständig als Berater. Die Arbeitsmarktlage ist sehr gut, denn die Benutzungsfreundlichkeit ist bereits zu einem zentralen Produktmerkmal für Konsum- und Investitionsgüter geworden. Unter anderem ist das an den Mitgliederzahlen des Berufsverbandes der deutschen Usability Professionals Association (UPA) abzulesen, die sich allein in den letzten fünf Jahren verdoppelt haben.

Die Arbeitseinheiten des Instituts für Mensch-Computer-Medien repräsentieren ein breites sozial-, kommunikations- und medienwissenschaftliches sowie medientechnisches Spektrum. Sie decken u. a. die Studieninhalte Kommunikation, Medienwissenschaft, Medienproduktion/Medienanalyse, Medienpsychologie, Mediendidaktik/Instruktionspsychologie, Mensch-Maschine-Interaktion, Software-Ergonomie und Neue Medien, Medieninformatik, Methoden der Medienforschung, Medienpraxis, Wirtschaft, Marketing und Werbung ab.

Die beiden Studiengänge Mensch-Computer-Systeme und Human-Computer Interaction werden von den Lehrstühlen "Psychologische Ergonomie" und "Mensch-Computer-Interaktion" aufgebaut. Am Institut für Mensch-Computer-Medien ist auch der Studiengang Medienkommunikation zu finden.

Ein Bachelorabschluss alleine berechtigt noch nicht zur Aufnahme eines Promotionsstudiums. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines an den Bachelorstudiengang anschließenden Masterstudiums kann das Promotionsstudium aufgenommen werden.

Die näheren Zulassungsvoraussetzungen zum Promotionsverfahren regelt die Promotionsordnung.

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

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