Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich das Studienfach?

    • Wirtschaftsinformatik als Disziplin zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informatik beschäftigt sich mit den Verfahren und Methoden, die für die Gestaltung dieses Transformationsprozesses hin zur Automatisierung erforderlich sind
    • Wirtschaftsinformatik vermittelt eine Kombination von Kenntnissen aus den Teildisziplinen Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik und Informatik

    Was sind mögliche Berufsfelder und Arbeitgeber nach dem Studium?

    In Unternehmen:

    • Softwareplanung und -entwicklung
    • Implementierung
    • Wartung und Pflege
    • Organisations- und Beratungsaufgaben

    Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten solltest du für das Studium mitbringen?

    • Denken in Wechselwirkungszusammenhängen
    • analytisches Denken
    • Denken in wirtschaftlichen Kategorien
    • Fähigkeit, mit Formeln zu operieren
    • strukturelles Denken
    • Zusammenhänge erkennen können
    • Mathematisches Verständnis
    • Ausdauer, Durchhaltevermögen

    Welche Interessen solltest du für das Studium mitbringen?

    • Interesse an fachlichen Inhalten
    • Freude am Lösen komplexer Probleme
    • wissenschaftliche Neugierde
  • Information Systems

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Fakultät Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Bewerbungsverfahren lokal zulassungsbeschränkt
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Achtung: Zulassungsbeschränkt! Fristgerechte Bewerbung erforderlich!

Gegenstand des Faches

Seit Erfindung des automatisierten Webstuhls von Jacquard (1801) hat Automatisierung die Güterproduktion immer weiter verbilligt. Sie hat aber auch Arbeitsmärkte verändert.

Inzwischen sind selbst intellektuelle Tätigkeiten nicht mehr von der Automatisierung ausgenommen. Dies wird zu einem dramatischen Wandel der Arbeitswelt führen. Bislang zu wenig Beachtung findet die Tatsache, dass in den als „Beschäftigungsmotoren“ gepriesenen Dienstleistungsbranchen die Automatisierung noch nicht richtig begonnen hat und dort deshalb spürbare Rationalisierungs- und Beschäftigungseffekte zu erwarten sind.

Diese Entwicklung scheint unaufhaltbar, weil automatisierte Dienstleistungen weltweit handelbare Güter sind. Man kann sich aber durch die Wahl eines geeigneten Studienfachs auf diese Veränderungen vorbereiten. Wirtschaftsinformatik als Disziplin zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informatik beschäftigt sich mit den Verfahren und Methoden, die für die Gestaltung dieses Transformationsprozesses erforderlich sind.

Arbeitnehmer mit entsprechenden Qualifikationen werden von Unternehmen händeringend gesucht, sind jedoch nicht in erforderlichem Umfang verfügbar. Ein Blick in die Stellenangebote der Tageszeitungen zeigt, dass Wirtschaftsinformatik als Studienfach erstklassige Berufschancen eröffnet.

Integrierte Informationsverarbeitung, verstanden als Oberbegriff für jede Form elektronischer Geschäftsabwicklung zwischen Unternehmen und deren Kunden, benötigt Menschen, die betriebswirtschaftliche Kenntnisse und soziale Kompetenz mit technischen Fähigkeiten zur Umsetzung verbinden. Das Fach Wirtschaftsinformatik vermittelt genau diese Kombination von Kenntnissen aus den Teildisziplinen Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik und Informatik.

Wirtschaftsinformatik gestaltet betriebliche Informationssysteme. Lange Zeit überwog dabei die Betrachtung von Abläufen innerhalb der Unternehmensgrenzen. Heute steht die Automatisierung überbetrieblicher Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Tätigkeit: Datenaustausch mit Kunden und Lieferanten, projektbezogene, dynamische Netzwerke zwischen verschiedenen Unternehmen und vieles mehr.

Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik richtet sich in erster Linie an Personen, die zeitkomprimiert alle nötigen Qualifikationen erwerben möchten, die zur Planung, Gestaltung und Entwicklung betrieblicher Informationsverarbeitung notwendig sind. Studieninhalte sind die methodischen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre und der Wirtschaftsinformatik. Die Absolventinnen und Absolventen sollen lernen, Aufgaben der Planung, Gestaltung und Entwicklung betrieblicher Informationsverarbeitung selbständig zu lösen.

Das Studium ist in Modulen strukturiert und organisiert. In der Regel besteht ein Modul aus einer Vorlesungs- und einer Übungsveranstaltung mit jeweils 2 Semesterwochenstunden, d. h. während der Vorlesungszeit findet jede Woche eine Vorlesung mit 2 mal 45 Minuten sowie eine Übung mit 2 mal 45 Minuten und am Ende des Semesters eine schriftliche Prüfung statt. Ein Modul ist normalerweise mit 5 ECTS-Leistungspunkten veranschlagt. Die ECTS-Leistungspunkte dienen als System zur Strukturierung des Studiums sowie zur Berechnung und Bescheinigung des studentischen Arbeitsaufwandes.

Die Pflichtmodule müssen alle Studierenden absolvieren. Im Bereich der Wahlpflichtmodule kann jeder Teilnehmer nach den eigenen Interessensschwerpunkten wählen, in welchen Bereichen eine Spezialisierung erfolgen soll. Hinzu kommen verschiedene Veranstaltungen zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen, wie etwa Kurse zur Sprach- und Landeskunde oder Tutortätigkeiten. Im letzten Semester muss eine schriftliche Abschlussarbeit in Form einer ca. 50-seitigen Bachelorthesis angefertigt werden.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung/Kontrollprüfung

In einigen Fächern gibt es eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) und/oder eine sog. Kontrollprüfung. Dadurch soll festgestellt werden, ob die Studierenden sich in den ersten Semestern die grundlegenden Kenntnisse und Methoden des Faches angeeignet haben. Das endgültige Nichtbestehen der GOP bzw. Kontrollprüfung führt zum Verlust des Prüfungsanspruches in der studierten Ausprägung des Faches und damit zur Exmatrikulation aus dem Studiengang.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Derzeit wird im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (180 ECTS) eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung durchgeführt. Um die GOP zu bestehen, müssen bis zum Ende des ersten Fachsemesters 15 ECTS aus den Modulen 12-EBWL-G, 12-EVWL-G, 10-M-MWW1, 12-EWiinf-Gund10-I-GAD absolviert werden, ansonsten ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem diese Vorgabe bis zum nächsten Prüfungstermin (in der Regel Anfang des Folgesemesters) erfüllt wird. Wird diese Vorgabe ebenfalls nicht erreicht, so ist die GOP nicht bestanden, was zum endgültigen Nichtbestehen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik (180 ECTS) führt (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Weitere Kontrollprüfung

Derzeit wird im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (180 ECTS) eine weitere Kontrollprüfung (WKP) durchgeführt. Um die WKP zu bestehen, müssen bis zum Ende des zweiten Fachsemesters 30 ECTS-Punkte aus den Modulen 12-EBWL-G, 12-EVWL-G, 10-M-MWW1, 12-EWiinf-G, 10-I-GADS, 12-AInf-G, 10-I-EPP, 10-I-ST und 10-M-MWW2 absolviert werden, ansonsten ist die WKP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem diese Vorgabe bis zum nächsten Prüfungstermin (in der Regel Anfang des Folgesemesters) erfüllt wird. Wird diese Vorgabe ebenfalls nicht erreicht, so ist die WKP nicht bestanden, was zum endgültigen Nichtbestehen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik (180 ECTS) führt (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Für Studierende, die ihr Studium vor dem WS 15/16 aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen die Studierenden über vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf Theorien, Modelle und Methoden im Bereich der Wirtschaftsinformatik und besitzen eine hohe wissenschaftliche Qualifikation und Selbständigkeit auf diesem Gebiet. Im Einzelnen: Die Studierenden haben die Möglichkeit zwischen einzelnen Tracks zu wählen und sich so auf mindestens zwei verschiedene Kernbereiche der Wirtschaftsinformatik zu spezialisieren. Diese Wahlmöglichkeiten spiegelten die Tradition der Fakultät mit dem Fokus auf eine breite und methodisch fundierte wissenschaftliche Ausbildung wider. Gleichzeitig stellt dieses Modell eine Reaktion auf die stetig steigenden Anforderungen eines international ausgerichteten Arbeitsmarktes mit der Forderung nach Expertenwissen dar.

Durch die Ausbildung und Schulung des analytischen Denkens erwerben die Studierenden die Fähigkeit, sich später in die an sie herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere auf der Grundlage des bereits aus dem Bachelorstudium erworbenen Grundwissens sowie der im Masterstudiengang erlangten vertieften und erweiterten Kenntnisse selbständig wissenschaftlich begründete Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen.

Neben Tätigkeiten in der Praxis sind die Absolventen bzw. Absolventinnen befähigt, in Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen zu arbeiten.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen enthält der § 4 der Fachspezifische Bestimmungen. Darüber hinaus ist die Zuweisung eines Studienplatzes im Rahmen des Zulassungsverfahrens notwendig (örtliche Zulassungsbeschränkung). Hierzu wird aus den Gesamtnoten aller Bewerber, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, eine Rangliste erstellt. Die zur Verfügung stehenden Plätze werden gemäß der Ranglistenplätze vergeben.

Am ersten Vorlesungstag findet in der Regel eine Einführungsveranstaltung für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, der Wirtschaftsinformatik und der Wirtschaftsmathematik statt. In der Einführungsveranstaltung erhalten Sie wichtige Informationen zum Studium und zum Studentenleben. Zudem wird der Stundenplan besprochen. Genaue Angaben zu den Veranstaltungen zum Studienbeginn finden Sie über das Vorlesungsverzeichnis (unter "Einführungsveranstaltungen zum Studienbeginn") und über die Webseite der Fakultät.

Eine Anmeldung zu den Vorlesungen ist nicht erforderlich. Die Anmeldung für die Tutorien erfolgt in der Regel nach Vorlesungsbeginn direkt über die zugehörige Veranstaltung im Online-Vorlesungsverzeichnis. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie jeweils in den Vorlesungen.

Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung findet das Bachelororientierungstutorium (BOT) statt. Das Tutorium richtet sich an Studienanfänger der Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaft im Nebenfach und bietet eine erste Orientierung an der Fakultät bzw. Universität. Weitere Themen sind Aufbau, Inhalte und Anforderungen des Studiengangs, Studienplanung sowie Lern- und Studiertechniken und Prüfungsvorbereitung inkl. Zeitmanagement.

Bitte beachten Sie, dass für Studienanfänger des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik ein Programmiervorkurs angeboten wird. Für Studienanfänger der Wirtschaftsmathematik ist der Vorkurs in Mathematik verpflichtend und der Vorkurs in Informatik wird je nach Anwendungsfach dringend empfohlen. Für den Bachelor Wirtschaftswissenschaft finden keine Vorkurse statt.

Wirtschaftsinformatiker gestalten betriebliche Informationssysteme. Lange Zeit überwog dabei die Betrachtung von Abläufen innerhalb der Unternehmensgrenzen. Heute steht die Automatisierung überbetrieblicher Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Tätigkeit: Datenaustausch mit Kunden und Lieferanten, projektbezogene, dynamische Netzwerke zwischen verschiedenen Unternehmen und vieles mehr.

Electronic Commerce, verstanden als Oberbegriff für jede Form elektronischer Geschäftsabwicklung zwischen Unternehmen und zu deren Kunden, erfordert Menschen, die betriebswirtschaftliche Kenntnisse und soziale Kompetenz mit technischen Fähigkeiten zur Umsetzung verbinden. Das Fach Wirtschaftsinformatik vermittelt genau diese Kombination von Kenntnissen aus den Teildisziplinen BWL, VWL und Informatik.

Die beruflichen Tätigkeiten eines Wirtschaftsinformatikers sind vielfältig. Softwareplanung und -entwicklung, deren Implementierung, Wartung und Pflege sind ebenso mögliche Arbeitsbereiche wie Organisations- und Beratungsaufgaben.

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, bestehend aus dem Volkswirtschaftlichen und dem Betriebswirtschaftlichen Institut, umfasst derzeit 18 Lehrstühle, vier Juniorprofessuren und eine Stiftungsprofessur.

Betriebswirtschaftliches Institut

  • Lehrstuhl für BWL und Marketing
  • Lehrstuhl für BWL und Industriebetriebslehre
  • Lehrstuhl für BWL, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungswesen
  • Lehrstuhl für BWL und Unternehmensfinanzierung
  • Lehrstuhl für BWL und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik
  • Lehrstuhl für BWL, Personal und Organisation
  • Lehrstuhl für BWL, Unternehmensgründung und Unternehmensführung
  • Lehrstuhl für BWL, Controlling und Interne Unternehmensrechnung
  • Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung
  • Lehrstuhl für Logistik und Quantitative Methoden in der Betriebswirtschaftslehre
  • Logical Business Synergy Prof. Thome
  • Juniorprofessur für Information Management
  • Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement

Volkswirtschaftliches Institut

  • Lehrstuhl für VWL, Geld und internat. Wirtschaftsbeziehungen
  • Lehrstuhl für VWL - Internationale Ökonomik
  • Lehrstuhl für VWL, insb. Industrieökonomik
  • Lehrstuhl für VWL, insb. Arbeitsmarktökonomik
  • Lehrstuhl für Finanzwissenschaft
  • Lehrstuhl für Ökonometrie
  • Lehrstuhl für VWL, Vertrags- und Informationsökonomik (VWL7)
  • Professur für Wirtschaftsjournalismus
  • Juniorprofessur für Empirische Regional- und Außenhandelsforschung
  • Juniorprofessur für Wettbewerbspolitik
  • Arbeitsgruppe Empirische Wirtschaftsforschung

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

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