Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich das Studienfach?

    • Informatik beschäftigt sich mit den Methoden und Systemen zur Erzeugung, Verarbeitung, Übermittlung und Speicherung von Daten und Informationen
    • Informatik umfasst viel mehr als nur das reine Programmieren

    Was sind mögliche Berufsfelder und Arbeitgeber nach dem Studium?

    • viellfältige berufliche Möglichkeiten in nahezu jeder Branche
    • Schlüsselrolle in Digitalisierung und Industrie 4.0

    Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten solltest du für das Studium mitbringen?

    • Eigenmotivation
    • Zeitmanagement
    • Abstraktionsvermögen
    • analytisches und logisches Denken
    • Konzentrationsfähigkeit
    • Frustrationstoleranz
    • Teamfähigkeit
    • Kreativität
    • solide Kenntnisse der englischen Sprache

    Welche Interessen solltest du für das Studium mitbringen?

    • verstärktes, in die Tiefe gehendes Interesse am Umgang mit informatischen Strukturen und Problemstellungen
  • Informatik

  • Bachelor

    Einzelfach mit 180 Punkten
    Abschluss B.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Regelstudienzeit 6 Semester
  • Informatik

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Achtung: Fristgerechte Bewerbung erforderlich!
  • Informatik

  • Lehramt

    Gymnasium Unterrichtsfach
    Abschluss Staatsexamen
    Studienbeginn WS
    Regelstudienzeit 9 Semester
  • Lehramt

    Realschule Unterrichtsfach
    Abschluss Staatsexamen
    Studienbeginn WS
    Regelstudienzeit 7 Semester
  • Lehramt

    Mittelschule Unterrichtsfach
    Abschluss Staatsexamen
    Studienbeginn WS
    Regelstudienzeit 7 Semester
    Hinweise nur als Erweiterungsfach

Gegenstand des Faches

Im Informationszeitalter spielt die Informatik eine Schlüsselrolle, da sie sich mit Methoden und Systemen zur Erzeugung, Verarbeitung, Übermittlung und Speicherung von Daten und Informationen befasst. Sie ist ein Innovationsmotor für den technischen Fortschritt in allen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Einsatzgebiete reichen vom globalen Internet über Verkehrstechnik, Unterhaltungselektronik, unternehmerischen, medizinischen und behördlichen Informationssystemen bis zur Personalisierung von Handys und computergestütztem Lernen.

Im Rahmen des Bachelorstudiums werden die wichtigsten Teilgebiete der Informatik vermittelt, die Methoden algorithmischen Denkens und Arbeitens erlernt sowie analytisches Denken, Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu strukturieren, geschult.

Im daran anschließenden Masterstudium kann dann eine Vertiefung in verschiedene Schwerpunkte erfolgen.

Das Studium der Informatik macht Studierende mit den wichtigsten Teilgebieten der Informatik vertraut. Nach erfolgreichem Abschluss verfügen Studierende über folgende Kompetenzen:

  • die Methoden algorithmischen Denkens und Arbeitens

  • analytisches Denken, Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu strukturieren

  • fundierte Grundkenntnisse, Methodenkenntnisse und die Entwicklung der für die Informatik typischen Denkstrukturen

  • aktuelle Methodenkenntnisse in wichtigen Anwendungen.

Durch die Ausbildung dieser Fähigkeiten sollen Studierende die notwendigen Grundkenntnisse erwerben, die für einen dem Bachelor anschließenden Master-Studiengang notwendig sind. Außerdem sollen sie sich mit diesen Grundkenntnissen später flexibel in die vielfältigen Aufgabengebiete unserer Gesellschaft einzuarbeiten können, in denen informatische Methoden zum Einsatz kommen oder kommen können. Dies wird durch die Belegung eines integrierten Anwendungsfachs unterstützt, in dem die Studierenden mit den grundlegenden Denkweisen und Arbeitstechniken eines Fachs ihrer Wahl vertraut gemacht werden, in dem informatische Methoden zum Einsatz kommen. Folgende Fächer stehen zur Auswahl: Mathematik, Physik, Wirtschaftswissenschaften, Linguistik, Biologie, Jura, Geographie, Medizin.

Beispielhafte Studienverlaufspläne finden Sie auf den Seiten des Instituts.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung/Weitere Kontrollprüfungen

In einigen Fächern gibt es eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) und/oder eine Kontrollprüfung. Dadurch soll festgestellt werden, ob die Studierenden sich in den ersten Semestern die grundlegenden Kenntnisse und Methoden des Faches angeeignet haben. Das endgültige Nichtbestehen der GOP bzw. der Kontrollprüfung führt zum Verlust des Prüfungsanspruches in der studierten Ausprägung des Faches und damit zur Exmatrikulation aus dem Studiengang.

Derzeit wird im Bachelorstudiengang Informatik (180 ECTS) eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung in folgender Form durchgeführt: Die Studierenden sollen zum Ende des ersten Fachsemesters entweder 15 ECTS-Punkte aus folgenden mit numerischen Noten bewerteten Modulen des Pflichtbereichs zu erreichen: 10-M-INF, 10-I-ADS, 10-I-EinP, 10-I-IÜ, 10-I-ST, 10-I-RAL, 10-I-TIV oder 5 ECTS-Punkte aus den genannten Modulen des Pflichtbereichs zu erreichen, sowie das Modul 10-I-PP erfolgreich zu absolvieren. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem der/die Zu-Prüfende am Ende des zweiten Fachsemesters die Vorgabe erfüllt und gegenüber dem Prüfungsamt diese nachweist. Sonsten ist die GOP endgültig nicht bestanden, was zu einem endgültigen Nichtbestehen des Bachelorstudiengangs Informatik führt.

Im Studienfach Informatik (180 ECTS) wird zudem eine Kontrollprüfung in folgender Form durchgeführt: Die Studierenden müssen zum Ende des zweiten Fachsemesters 35 ECTS-Punkte aus den Modulen 10-M-INF1, 10-I-ADS, 10-I-EinP, 10-I-ST, 10-I-RAL, 10-I-TI, 10-I-IÜ, 10-I-PP zu erreichen. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die Kontrollprüfung erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem der Prüfling am Ende des dritten Fachsemesters 35 ECTS-Punkte aus den genannten Modulen nachweist. Ist das nicht der Fall, ist die Kontrollprüfung endgültig nicht bestanden, was zu einem endgültigen Nichtbestehen des Bachelorstudiengangs Informatik führt (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Für Studierende, die ihr Studium vor dem WS 15/16 aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Für das Lehramt an Realschulen kann Informatik mit Englisch kombiniert werden. Neben der Kombination mit Englisch sind beim Gymnasiallehramt auch Fächerverbindungen mit Mathe und Physik möglich. Darüber hinaus kann Informatik für Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien als Erweiterungsfach (Drittfach) studiert werden.

Die Regelstudienzeit beträgt bei Lehramt an Gymnasien neun Semester, beim Lehramt an Realschulen sieben Semester. Allgemeine Hinweise zum Aufbau der Lehramtsstudiengänge finden Sie auf den Seiten zum Staatsexamen.

Grundlage für alle Lehramtsstudiengänge in Bayern bildet die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Die LPO I regelt die Zulassung und Durchführung der Staatsexamensprüfungen und gibt inhaltliche und formelle Mindestanforderungen für die Lehramtsstudiengänge vor. Die recht freien Vorgaben der LPO I in Bezug auf die Ausgestaltung einzelner Studiengänge werden an der Uni Würzburg durch eine Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO) spezifiziert.

Auf Basis von LPO I und LASPO wurden die einzelnen Lehramtsstudiengänge im Fach Geographie konzipiert. Dafür wurden für jeden Studiengang Fachspezifische Bestimmungen (FSB) und eine Studienfachbeschreibungen (SFB) entworfen. Die SFBs enthalten unter anderem auch eine Liste aller für den Studiengang relevanten Module, gegliedert in einen Pflichtbereich (alle Module müssen im Laufe des Studiums absolviert werden) und einen Wahlpflichtbereich (eine bestimmte Anzahl an ECTS-Punkten muss erreicht werden). Die Studienfachbeschreibung finden Sie im Anhang der Fachspezifischen Bestimmungen.

Der sich optional anschließende zweijährige Masterstudiengang ermöglicht eine weitere Vertiefung des Fachwissens und eine Spezialisierung auf ausgewählte Schwerpunktgebiete.

Beim Masterstudiengang Informatik können Sie frei aus folgenden Schwerpunktgebieten wählen:

  • Algorithmik und Theorie

  • Embedded Systems

  • Games Engineering

  • Human-Computer-Interaction

  • Intelligente Systeme

  • Internet-Technologie

  • Luft- und Raumfahrttechnik

  • Software Engineering

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelorstudium) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Darüber hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Eignungsverfahren können den Fachspezifischen Bestimmungen.

Bereits vor dem regulären Vorlesungsbeginn finden Vorkurse für StudienanfängerInnen statt. Für StudienanfängerInnen des Bachelorstudiengangs Informatik werden die Vorkurse in Informatik und Mathematik dringend empfohlen. Für Lehramtsstudierende ist ebenfalls der Vorkurs Informatik dringend zu empfehlen. Beachten Sie zudem die Hinweise für Ihr zweites Unterrichtsfach.

Nach Abschluss der Vorkurse findet der MINT-Tag statt. An diesem Tag erhalten Sie von den jeweiligen Fachstudienberatern wichtige Informationen zu Ihrem Studium. Zudem erhalten Sie eine Hilfestellung bei der Stundenplangestaltung. Darüber hinaus werden eine Stadtrallye und ein Grillfest angeboten. Die Anmeldung für den Vorkurs erfolgt unabhängig von der Immatrikulation online.

InformatikerInnen lösen theoretische und praktische Aufgaben und nutzen dabei vielfältige Softwarewerkzeuge, deren ständige Weiterentwicklung eine ihrer Aufgaben ist. Unter regem Austausch mit KollegInnen und ProjektpartnerInnenn suchen sie im Team nach robusten Lösungen für komplexe Problemstellungen.

Nach dem Abschluss des Bachelor- oder Masterstudiengangs Informatik können Sie direkt eine der vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in nahezu jeder Branche nutzen. InformatikerInnen sind Mangelware in fast allen Bereichen der Wirtschaft. Beispielsweise sind 40% der Wertschöpfung in der Automobilbranche der Informatik zuzuordnen. Die Berufsaussichten gehören bedingt durch die hohe Durchdringung nahezu aller Bereiche mit computergestützten Systemen zu den besten unter allen Fächern. Auch in den nächsten Jahren ist nicht mit der Beseitigung des Fachkräftemangels im IT-Sektor zu rechnen.

Das Institut für Informatik, welches zur Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Würzburg gehört, besteht aus zehn Lehrstühlen und zwei Professuren:

  • Algorithmen, Komplexität und wissensbasierte Systeme (Informatik I)

  • Software Engineering (Informatik II)

  • Kommunikationsnetze (Informatik III)

  • Digital Media Processing (Informatik IV)

  • Technische Informatik (Informatik V)

  • Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik (Informatik VI)

  • Robotik und Telematik (Informatik VII)#

  • Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt (Informatik VIII)

  • Mensch-Computer-Interaktion (Informatik IX)

  • Data Science (Informatik X)

  • Professur für Medieninformatik

  • Professur für Didaktik der Informatik (Am Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik)

Die Promotion richtet sich nach der Promotionsordnung der Fakultät für Mathematik und Informatik. Für die Promotion wird ein vorhergehender Abschluss der Diplom- oder Magisterprüfung oder eines Masters vorausgesetzt.

Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.

Bachelor/Master:

Lehramt:

Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008):

Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Fachspezifischen Bestimmungen (FSBs) der einzelnen Unterrichts-/Didaktikfächer und der Erziehungswissenschaften sowie die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich":

Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

  • Selbsttest der Begabungspsychologischen Beratungsstelle:

Online-Selbsttest für den Studiengang Informatik

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