Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich das Studienfach?

    • Im sechsjährigen Medizinstudium erfolgt die Ausbildung zur Ärztin/zum Arzt. Jeder Mediziner ist auch Wissenschaftler und kann sich mit Forschungsfragen auseinandersetzen
    • Wichtige Inhalte sind neben der Fachkompetenz auch die Rollen als Gesundheitsberater, Kommunikator, Teammitglied und Verantwortungsträger

    Was sind mögliche Berufsfelder und Arbeitgeber nach dem Studium?

    • Arzt/Ärztin in einer Praxis oder Klink
    • medizinische Forschung oder Lehre
    • verschiedene Berufe der Gesundheitsfürsorge

    Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten solltest du für das Studium mitbringen?

    • Fleiß
    • Ehrgeiz
    • Zielstrebigkeit
    • Forschungsdrang
    • Interesse an Wissenschaft
    • Empathie
    • Kommunikationsfähigkeiten

    Welche Interessen solltest du für das Studium mitbringen?

    • Interesse an Naturwissenschaften (das Medizinstudium ist ein naturwissenschaftliches Studium)
    • Freude am Umgang mit Menschen
    • Bereitschaft zur Arbeit im Team
  • Translational Neuroscience

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Fakultät Dekanat der Medizinischen Fakultät
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Master)
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Achtung: Fristgerechte Bewerbung direkt bei der Fakultät erforderlich!
  • Experimentelle Medizin

  • Master

    Einzelfach mit 90 Punkten
    Fakultät Dekanat der Medizinischen Fakultät
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Regelstudienzeit 3 Semester
    Hinweise Letzter Studienbeginn war WS 17/18
  • Translational Medicine

  • Master

    Einzelfach mit 90 Punkten
    Fakultät Dekanat der Medizinischen Fakultät
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Master)
    Regelstudienzeit 3 Semester
    Hinweise Einführung war WS 18/19
    Achtung: Fristgerechte Bewerbung direkt bei der Fakultät erforderlich!
  • Medizin

  • Staatsexamen

    Fakultät Dekanat der Medizinischen Fakultät
    Abschluss Staatsexamen
    Studienbeginn SS / WS
    Bewerbungsverfahren bundesweit zulassungsbeschränkt
    Regelstudienzeit 12 Semester
    Hinweise Testergebnis des Tests für Medizinische Studiengänge kann Zulassungschancen verbessern.
  • Translational Medicine

  • Zusatzstudium

    Fakultät Dekanat der Medizinischen Fakultät
    Abschluss Zertifikat
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Zusatzstudium)
    Regelstudienzeit 6 Semester
    Hinweise Einführung war SS 18
    Zusatzstudium mit 60 ECTS-Punkten. Achtung: Fristgerechte Bewerbung direkt bei der Fakultät erforderlich!
  • Translational Neuroscience

  • Zusatzstudium

    Fakultät Dekanat der Medizinischen Fakultät
    Abschluss Zertifikat
    Studienbeginn WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Zusatzstudium)
    Regelstudienzeit 6 Semester
    Hinweise Einführung war WS 18/19
    Einführung war WS 18/19 Zusatzstudium mit 90 ECTS-Punkten. Achtung: Fristgerechte Bewerbung direkt bei der Fakultät erforderlich!

Gegenstand des Faches

Medizin ist die Wissenschaft von den Ursachen, der Heilung und Vorbeugung von Krankheiten. Die wesentlichen ärztlichen Tätigkeiten erstrecken sich auf Erkennung (Diagnose) und Behandlung (Therapie) von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden beim Menschen, auf gesundheitliche Vor- und Nachsorge sowie Forschung.

Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Ausbildung soll grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Fächern vermitteln, die für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Die Ausbildung zum Arzt wird auf wissenschaftlicher Grundlage und praxis- und patientenbezogen durchgeführt.

Das Medizinstudium ist in drei Abschnitte geteilt:

  • den vorklinischen Teil (2 Jahre) an dessen Ende der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung steht
  • die klinischen Studiensemester (3 Jahre), die mit dem zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung abgeschlossen werden, und
  • im letzten Jahr eine zusammenhängende praktische Ausbildung (Praktisches Jahr) von 48 Wochen und der dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung

Studieninhalte und Prüfungen

Vorklinischer Teil

Das vorklinische Studium umfasst vier Semester, worin die naturwissenschaftlichen (Physik, Chemie, Biologie) und medizinischen (Anatomie, Physiologie, Biochemie/Molekularbiologie) Grundlagenfächer einschließlich klinischer Bezüge gelehrt werden, dazu kommen Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie sowie ein Wahlfach (mit benotetem Leistungsnachweis).

Bei der Meldung zu den Prüfungen ist der regelmäßige und erfolgreiche Besuch von praktischen Übungen während des Medizinstudiums nachzuweisen. (Bzgl. Kursanmeldung und Vorausetzung für die Teilnahme siehe unten im Abschnitt "Tipps für Erstsemester".) Für das vorklinische Studium sind dies (in Klammern die in Würzburg dafür vorgesehenen Semester)

  1. Naturwissenschaftliche Grundlagen der Medizin (1. Semester)
  2. Praktikum der Physik für Mediziner
  3. Praktikum der Chemie für Mediziner
  4. Praktikum der Biologie für Mediziner
  5. Praktikum der Physiologie (zweisemestrig, im 3. und 4. Semester)
  6. Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie (zweisemestrig, im 2. und 3. Semester)
  7. Kursus der makroskopischen Anatomie (2. oder 3. Semester - nur im Wintersemester)
  8. Kursus der mikroskopischen Anatomie (2. oder 3. Semester - nur im Sommersemester)
  9. Kursus der Medizinischen Psychologie (2. Semester)
  10. Seminar Physiologie (4. Semester)
  11. Seminar Biochemie (zweisemestrig, 2. und 3. Semester)
  12. Seminar Anatomie (zweisemestrig, 2. und 3. bzw. 3. und 4. Semester)
  13. Seminar der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie (2. Semester) jeweils mit klinischen Bezügen
  14. Praktikum zur Einführung in die klinische Medizin (mit Patientenvorstellung) (dreisemestrig, 2.-4. Semester)
  15. Praktikum der Berufsfelderkundung (1. Semester)
  16. Praktikum der medizinischen Terminologie (1. Semester)
  17. Wahlfach

Des Weiteren sind bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen:

  • die Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe.
  • ein dreimonatiger Krankenpflegedienst, vor Beginn des Studiums oder während der unterrichtsfreien Zeiten des Studiums in einem Krankenhaus abzuleisten. Der Krankenpflegedienst kann in drei Abschnitten zu jeweils einem Monat abgeleistet werden. Eine krankenpflegerische Tätigkeit oder Ausbildung (z.B. Zivildienst, freiwilliges soziales Jahr) kann, ebenso wie ein im Ausland geleisteter Krankenpflegedienst, angerechnet werden.

Bestandteile der Prüfung

Schriftliche Prüfungen in den Stoffgebieten

  • Physik für Mediziner und Physiologie (80 Fragen)
  • Chemie für Mediziner und Biochemie/Molekularbiologie (80 Fragen)
  • Biologie für Mediziner und Anatomie (100 Fragen)
  • Grundlagen der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie (60 Fragen)

Die schriftlichen Prüfungen erfolgen zu einem einheitlichen Termin (zweimal im Jahr) mittels einer zentral gestellten Prüfung (multiple choice).

Mündlich-praktische Prüfungen (zwischen 45 und 60 Minuten) in den Fächern

  • Anatomie
  • Biochemie/Molekularbiologie
  • Physiologie

Klinischer Teil

Der klinische Teil besteht aus sechs Studiensemestern und dem Praktischen Jahr.

Die Studiensemester umfassen die klinischen Grundlagenfächer (z.B. Pathologie und Neuropathologie, Humangenetik, Mikrobiologie, Medizingeschichte, Immunologie und Immunpathologie, Pharmakologie und Toxikologie) und die klinisch-praktischen Fächer (z. B. Innere Medizin, Chirurgie, Kinderheilkunde) sowie ein Wahlfach. Es sind Leistungsnachweise in praktischen Übungen, Seminaren und gegenstandsbezogenen Studiengruppen in insgesamt 22 Fächern (teilweise fächerübergreifend gekoppelt), 14 Querschnittsbereichen und 5 Blockpraktika zu erwerben.

Die schriftlichen Prüfungen des zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung erfolgen auch hier zu einem einheitlichen Termin, wobei alle Prüflinge die gleichen zentral gestellten Fragen (in Form einer multiple-choice-Prüfung) zu beantworten haben. Zulassungsvoraussetzungen sind u.a. das Zeugnis über den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, die im Zweiten Studienabschnitt zu erbringenden Leistungsnachweise und die Famulatur.

Anschließend ist das Praktische Jahr (PJ), s.u., zu absolvieren. Es wird mit dem dritten Abschnitt der ärztlichen Prüfung, einer mündlich-praktischen Prüfung, beendet.

Famulatur

Die viermonatige Famulatur wird in drei Abschnitten abgeleistet:

  1. ein Monat in einer Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung, die ärztlich geleitet wird, oder einer geeigneten ärztlichen Praxis,
  2. zwei Monate in einem Krankenhaus und
  3. ein Monat in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung

Eine im Ausland in einer Einrichtung der ambulanten ärztlichen Krankenversorgung oder in einem Krankenhaus abgeleistete Famulatur kann angerechnet werden.

Einzelheiten finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamts (siehe Adressen).

Praktisches Jahr

Das PJ umfasst insgesamt 48 Wochen und gliedert sich in drei Ausbildungsabschnitte (so genannte Tertiale) von je 16 Wochen in

  1. Innerer Medizin,
  2. Chirurgie und
  3. in der Allgemeinmedizin oder in einem der übrigen klinisch-praktischen Fachgebiete (Wahlfach).

Das PJ findet als ganztägige praktische Ausbildung auf Station statt. Der dritte Abschnitt kann auch in Teilzeit absolviert werden. Lehrkrankenhäuser der Universität Würzburg sind:

Für die Zuteilung von Ausbildungsplätzen im dritten klinischen Ausbildungsabschnitt (Praktisches Jahr) ist das Dekanat der Medizinischen Fakultät zuständig

Studienaufenthalte im Ausland

Medizinstudierende ab dem 2. Studienjahr können im Rahmen des ERASMUS- Programms für 3-12 Monate an Partnerhochschulen in EU-Mitgliedsstaaten und anderen Ländern studieren. Daneben bestehen Austauschvereinbarungen auch mit Hochschulen in Übersee. Voraussetzungen sind in der Regel gute Kenntnisse der jeweiligen Landessprache. Auskünfte erteilt das [International Office] (https://www.uni-wuerzburg.de/international/startseite/) der Universität Würzburg.

Informationen zu Famulaturen und PJ im Ausland bietet die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland.

Masterstudiengang Translational Medicine

Das Studienfach Translational Medicine wird von der Medizinischen Fakultät der JMU als forschungsorientierter Studiengang mit dem Abschluss „Master of Science“ (M.Sc.) angeboten. Der Studiengang wird vom Elitenetzwerk Bayern gefördert. Der Grad des Master of Science stellt einen weiteren berufsqualifizierenden sowie forschungsorientierten Abschluss dar.

Das Studium der Translational Medicine vermittelt im Einzelnen:

  1. ein vertieftes Verständnis der naturwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin und ihrer Anwendung auf die einzelnen Disziplinen der theoretischen Medizin,
  2. Einblick in die Methoden und Vorgehensweisen der experimentellen biomedizinischen Forschung,
  3. grundlegende Kenntnisse der klinischen und epidemiologischen Forschung,
  4. methodische Grundlagen der Planung und Durchführung patientenorientierter Projekte,
  5. vertiefte Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Analyse klinischer und epidemiologischer Daten,
  6. Überblick über aktuelle Fragestellungen und Konzepte im Bereich Translational Medicine, die anhand einzelner Beispiele praktisch und theoretisch vertieft werden,
  7. Erfahrung in der kritischen Analyse wissenschaftlicher Publikationen sowie
  8. die Anwendung der neu erworbenen Fähigkeiten im Rahmen eines umschriebenen Forschungsprojekts

Der Studiengang schlägt die Brücke von den wissenschaftlichen Grundlagen über präklinische Forschung und klinische Studien bis zur Implementierung in die Patientenversorgung. AbsolventInnen werden befähigt, den zukünftigen Anforderungen an Führungspositionen in der Medizin, z.B. in den Bereichen individualisierter Prävention und Therapie, Regenerativer Medizin, Biomarker, Bioinformatik oder Big Data an Hochschulen, Kliniken sowie in der freien Wirtschaft gerecht zu werden.

Weitere Informationen zu Inhalten und Aufbau des Zusatzstudiums sowie zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf dieser Infoseite der Medizinischen Fakultät.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelorstudium) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Darüber hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Eignungsverfahren können den Fachspezifischen Bestimmungen.

Masterstudiengang Translational Neuroscience

Der Master-Studiengang Translational Neuroscience wird von der Medizinischen Fakultät der JMU mit dem Abschluss „Master of Science“ (MSc.) im Rahmen eines Master-Studienmodells angeboten. Der Studiengang wird vom Elitenetzwerk Bayern gefördert. Der Grad des Master of Science stellt einen weiteren berufsqualifizierenden bzw. forschungsorientierten Abschluss dar.

Im viersemestrigen Master-Studiengang werden die in einem Bachelor-Studiengang (Biologie, Biomedizin, Biochemie, Molekulare Medizin, Psychologie) oder einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Humanmedizin (Staatsexamen) erworbenen grundlegenden biologischen Fähigkeiten und Kenntnisse vertieft und erweitert. Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, eigenständig nach wissenschaftlichen Methoden zu arbeiten und werden auf die Berufspraxis als NeurowissenschaftlerIn vorbereitet. Das Studium versieht die Studierenden mit einer Berufsfeldqualifikation für ein breites Spektrum an Handlungsfeldern in fachlichen Institutionen und in der Privatwirtschaft, beispielsweise in den Bereichen Forschung, Gesundheit, Erziehung und Bildung, Arbeitswelt und Kultur.

Informationen zum Masterstudiengang Translational Neuroscience (Aufbau, Zugangsvoraussetzungen, Zulassungsverfahren) finden Sie auf der Seite des Studiengangs.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelorstudium) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Darüber hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Eignungsverfahren können den Fachspezifischen Bestimmungen.

Stundenpläne, kommentiertes Vorlesungsverzeichnis und weitere Infos fürs Medizinstudium finden Sie online auf den Seiten des Studiendekanats.

Jedes Semester ist eine Anmeldung zu den jeweiligen Kursen nötig, diese gestaltet sich allerdings sehr unaufwendig mit nur einem Klick können Sie über WueStudy. Beachten Sie, dass die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen im zweiten, fünften und zehnten Fachsemester nur möglich ist, wenn die durch die Studienordnung vorgeschriebenen arbeitsmedizinischen Beratungen und Vorsorgeuntersuchungen erfolgt sind und nachgewiesen werden können. Ausführliche Informationen zu dazu und allgemein zum Thema Kursanmeldung finden Sie auf der Webseite der Fakultät.

Die Fachschaftsinitiative Medizin sammelt Altklausuren und Skripten, organisiert Erstsemestertage und mehr und kann viele Fragen rund um das Medizinstudium beantworten.

Zusatzstudium Translational Medicine

Die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg bietet als Ergänzung des Studiums der Humanmedizin bzw. Zahnmedizin das Zusatzstudium "Translational Medicine" an. Der Studiengang wird vom Elitenetzwerk Bayern gefördert. Das Studium wird überwiegend forschungsorientiert durchgeführt und vertieft das Verständnis der einzelnen Phasen der Translation von den naturwissenschaftlichen Grundlagen über präklinische Forschung und klinischen Studien bis hin zur Implementierung neuer Erkenntnisse in der medizinischen Versorgung. Das Zusatzstudium richtet sich an besonders leistungsfähige und leistungsbereite Studierende im Studiengang Humanmedizin bzw. Zahnmedizin, die hiermit Qualifikationen für Führungspositionen in der akademischen Medizin, aber auch der Wirtschaft erlangen.

Die Qualifikationsziele umfassen:

  1. ein vertieftes Verständnis der naturwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin und ihrer Anwendung auf die einzelnen Disziplinen der theoretischen Medizin,
  2. Einblick in die Methoden und Vorgehensweisen der experimentellen biomedizinischen Forschung,
  3. grundlegende Kenntnisse der klinischen und epidemiologischen Forschung,
  4. methodische Grundlagen der Planung und Durchführung patientenorientierter Projekte,
  5. vertiefte Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Analyse klinischer und epidemiologischer Daten,
  6. Überblick über aktuelle Fragestellungen und Konzepte im Bereich Translational Medicine, die anhand einzelner Beispiele praktisch und theoretisch vertieft werden sowie
  7. Erfahrung in der kritischen Analyse wissenschaftlicher Publikationen.

Profilbildend ist eine intensive Betreuung der Studierenden, die sie in aktuelle Forschungsgebiete führt.

Weitere Informationen zu Inhalten und Aufbau des Zusatzstudiums sowie zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf dieser Infoseite der Medizinischen Fakultät.

Zusatzstudium Translational Neuroscience

Das Zusatzstudium bzw. der Masterstudiengang “Translational Neuroscience“ ist ein wissenschaftlich orientiertes Studienprogramm der medizinischen Fakultät, das seine Stärke in der engen Verknüpfung von Fragestellungen aus der neurobiologischen Grundlagenforschung mit denen der klinisch-orientierten Forschung und Anwendbarkeit in Therapie und Klinik sieht. Der Studiengang wird vom Elitenetzwerk Bayern gefördert.

Noch verstehen wir nur einen Bruchteil der Funktionsweise des zentralen und peripheren Nervensystems. Die Aufklärung von Pathomechanismen bei Erkrankungen des Nervensystems wie z.B. bei neurodegenerativen und neurologischen Erkrankungen oder psychiatrischen Erkrankungen ist daher umso schwieriger. Um diese Erkrankungen erfolgreich therapieren zu können, müssen die NeurowissenschaftlerInnen aus der Grundlagenforschung, der klinischen Forschung, den theoretischen Instituten und Kliniken eng zusammenarbeiten. Ziel des Zusatzstudiums bzw. des Masterstudiengangs ist es, die AbsolventInnen für wissenschaftliche Tätigkeiten im Bereich der Lebenswissenschaften mit dem Schwerpunkt auf den Neurowissenschaften zu qualifizieren. Hierbei stehen die molekularen Prinzipien und die Konzepterarbeitung zur experimentellen und klinischen Forschung im Mittelpunkt, die den Studierenden die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im wissenschaftlichen Arbeiten und Handeln vermitteln, um den Anforderungen von Beruf und Gesellschaft auch im internationalen Kontext gerecht zu werden.

Die Weiterbildung zum Allgemeinarzt oder Arzt mit Gebietsbezeichnung erfolgt nach der Approbation in Universitätskliniken oder Krankenhäusern und dauert je nach Fachrichtung vier bis sechs Jahre. Außerdem ist eine Weiterbildung in medizinischen Sondergebieten möglich (z.B. Allergologie, Betriebsmedizin, Homöopathie, Naturheilverfahren, Psychotherapie, Sportmedizin, Tropenmedizin), die das Führen einer Zusatzbezeichnung ermöglicht. Die Weiterbildung wird durch die Landesärztekammern geregelt.

Die Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg umfasst 20 Kliniken und Polikliniken und 14 wissenschaftliche Institute mit etwa 120 Professorenstellen.

Für das Medizinstudium ist in Deutschland die bundeseinheitliche Approbationsordnung für Ärzte maßgeblich.

Ergänzende Regelungen fürs Medizinstudium speziell an der Uni Würzburg sind in der Studienordnung festgehalten, welche auf den Seiten des Prüfungsamtes online abrufbar ist.

Für das Praktische Jahr existiert die "Satzung über die Ausbildung von Studierenden der Medizin im Praktischen Jahr" vom 20.09.2005, welche auf obiger Seite direkt unter der Studienordnung verlinkt ist.

Die Prüfungsordnungen für Translational Medicine und für Translational Neuroscience sind auf den Seiten des Prüfungsamts abrufbar.

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

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