• Nanostrukturtechnik

  • Bachelor

    Einzelfach mit 180 Punkten
    Fakultät Fakultät für Physik und Astronomie
    Abschluss B.Sc.
    Studienbeginn WS
    Regelstudienzeit 6 Semester
  • Nanostrukturtechnik

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Fakultät Fakultät für Physik und Astronomie
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Master)
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Achtung: Fristgerechte Bewerbung erforderlich!

Gegenstand des Faches

Die Welt wird immer kleiner und dabei immer komplexer! Sind Sie daran interessiert, Materialien im Nanokosmos, das heißt auf molekularer oder atomarer Ebene zu beeinflussen, um neuartige und verbesserte Eigenschaften zu erzielen?

Dann ist das Studium der Nanostrukturtechnik genau das richtige für Sie! Unser Studiengang richtet sich an Studieninteressierte, die sich gleichermaßen für die physikalischen Grundlagen und die möglichen Anwendungsbereiche begeistern. Diese Kombination bietet für die berufliche Zukunft ein hohes Maß an Flexibilität. Durch die integrierten universitären und industriellen Praktika im In- und Ausland wird bereits im Studium großer Wert auf die Anwendungsaspekte gelegt und die Möglichkeit gegeben, frühzeitig Kontakte in der Wirtschaft und der Spitzenforschung zu knüpfen.

Als anwendungs- und grundlagenorientierter Studiengang der Fakultät für Physik und Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird der Bachelor-Studiengang Nanostrukturtechnik mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss Bachelor of Science im Rahmen eines konsekutiven (anschließenden) Bachelor- und Masterstudiengangs angeboten. Das Ziel der Ausbildung ist es, den Studierenden Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Nanostrukturtechnik zu vermitteln und sie mit den Methoden des ingenieurwissenschaftlichen und physikalischen Denkens und Arbeitens vertraut zu machen. Durch ihre Ausbildung und durch die Schulung des analytischen Denkens sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, sich später in die vielfältigen, an sie herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere das für einen konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang erforderliche Grundwissen zu erarbeiten. Deshalb wird auf das Verständnis der fundamentalen physikalischen und chemischen Begriffe und Gesetze sowie auf fundierte ingenieurwissenschaftliche Methodenkenntnisse und die Entwicklung hierfür typischer Denkstrukturen besonderen Wert gelegt. Durch die Bachelor-Arbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in eng thematisch und zeitlich begrenztem Umfang in der Lage sind, eine experimentelle oder theoretische ingenieurwissenschaftliche Aufgabe aus dem Bereich der Nanostrukturtechnik insbesondere nach bekannten Verfahren und wissenschaftlichen Gesichtspunkten unter Anleitung weitgehend selbständig zu bearbeiten.

Die Prüfung ermöglicht den Erwerb eines international vergleichbaren Grades auf dem Gebiet der Nanostrukturtechnologie und der Nanowissenschaften und stellt insbesondere im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges einen ersten Abschluss zur Vorbereitung auf das sich anschließende Master-Studium dar. Durch die Prüfung soll festgestellt werden, ob der/die KandidatIn die Zusammenhänge in den fundamentalen physikalischen und chemischen Begriffen und Gesetzen erkennt sowie fundierte ingenieurwissenschaftliche Methodenkenntnisse besitzt und über die Fähigkeit verfügt, die vermittelten wissenschaftlichen Methoden anzuwenden. Aufgrund der bestandenen Prüfung wird der akademische Grad eines „Bachelor of Science" (abgekürzt „B. Sc.") verliehen.

Die Regelstudienzeit bis zum Bachelorabschluss beträgt drei Jahre. Im Bachelorstudium werden physikalische und mathematische Grundlagen erarbeitet, z.B. in Vorlesungen zur Experimentellen Physik, zur Theoretischen Physik sowie zur Angewandten Physik. Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit. Manche BachelorabsolventInnen steigen dann schon in den Beruf ein. Die meisten entscheiden sich für ein weiteres zweijähriges Studium bis zum Masterabschluss. Hier erfolgt dann eine Spezialisierung auf Forschungsrichtungen der Fakultät (z.B. Quantenphysik, Halbleiter- und Transportphysik). Die Masterarbeit wird in einer Arbeitsgruppe zu einem aktuellen Forschungsthema angefertigt.

Welche Module genau durchlaufen werden müssen, ist in den jeweiligen fachspezifischen Bestimmungen zur allgemeinen Studien und Prüfungsordnung (ASPO) festgelegt. Eine zusammengefasste Übersicht stellt der [Studienverlaufsplan] (https://www.physik.uni-wuerzburg.de/studium/bachelor/nanostrukturtechnik/studieninhalte-und-studienplan/) dar.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung (Bachelor 180 ECTS)

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind. Derzeit gilt für StudienanfängerInnen des Studiengangs Nanostrukturtechnik, dass bis zum Ende des zweiten Fachsemesters mindestens eines der Module 11-N-EIN, 11-E-M und 11-E-E zu bestehen und gegenüber dem Prüfungsamt nachzuweisen ist. Im Falle des Nichterreichens dieser Vorgabe ist die GOP erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem der Prüfling eines dieser Module am Ende des dritten Fachsemesters besteht und gegenüber dem Prüfungsamt nachweist. Wird auch diese Vorgabe nicht erreicht, so ist die GOP endgültig nicht bestanden, was zu einem endgültigen Nichtbestehen des Bachelor-Studiengangs Nanostrukturtechnik (Erwerb von 180-ECTS-Punkten) führt (Fachspezifische Bestimmung zur ASPO 2015, § 5).

Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Als konsekutiver Studiengang der Fakultät für Physik und Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird der Master-Studiengang Nanostrukturtechnik mit dem berufsqualifizierenden Abschluss Master of Science angeboten. Das Studium zum Master of Science bereitet auf wissenschaftliche Tätigkeiten im Fachgebiet Nanostrukturtechnik vor. Es bereitet auch auf eine Promotion zum Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing. vor.

Das Ziel der Ausbildung ist es, den Studierenden vertiefte Kenntnis des wissenschaftlichen Arbeitens in der Forschung und Anwendung der Nanowissenschaften und seiner inhaltlichen Grundlagen zu vermitteln. Durch die Ausbildung und Schulung des analytischen Denkens soll der Studierende die Fähigkeit erwerben, sich später in die vielfältigen, an ihn herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere das bereits aus dem Bachelorstudium in einem konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang erworbene Grundwissen selbständig anzuwenden und auf neue Aufgabenstellungen zu übertragen.

Durch die Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in einem thematisch begrenzten Umfang in der Lage sind, eine wissenschaftliche oder technische Aufgabe nach bekannten Verfahren und wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig zu bearbeiten. Die Prüfung ermöglicht den Erwerb eines international vergleichbaren Grades auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und stellt im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges den berufsqualifizierenden Abschluss zur Vorbereitung auf die Tätigkeit in Forschung und Entwicklung dar.

Aufgrund der bestandenen Prüfung wird der akademische Grad eines „Master of Science" (abgekürzt „M. Sc.“) verliehen. Der Grad des M. Sc. ist gleichwertig zum Grad des Diplom-Ingenieurs (Universität); dies wird dem Studierenden im Diploma Supplement bescheinigt.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelorstudium) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Darüber hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Nähere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Eignungsverfahren können den Fachspezifischen Bestimmungen.

Bereits vor dem regulären Vorlesungsbeginn finden Vorkurse für StudienanfängerInnen statt. Für Studienanfänger der Nanostrukturtechnik wird der Vorkurs Rechenmethoden der Physik dringend empfohlen.

Nach Abschluss der Vorkurse findet der MINT-Tag statt. An diesem Tag erhalten Sie von den jeweiligen FachstudienberaterInnen wichtige Informationen zu Ihrem Studium. Zudem erhalten Sie eine Hilfestellung bei der Stundenplangestaltung. Außerdem werden eine Stadtrallye und ein Grillfest angeboten. Die Anmeldung für den Vorkurs erfolgt unabhängig von der Immatrikulation online.

Ihre Fähigkeiten im Bereich Mathematik, Physik und Informatik können Sie im Online-Selfassessment überprüfen.

Wichtige Fragen zum Studienbeginn werden in den FAQs beantwortet.

Übungsblätter sowie Unterlagen für die Vorlesungen und weitere wichtige Informationen finden Sie auf der Online-Lernplattform WueCampus.

Durch die umfassende und interdisziplinäre Ausbildung sowohl in der Grundlagenforschung als auch im Anwendungsbereich verfügen Sie auf dem Arbeitsmarkt über beste Berufs- und Karrierechancen in verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel

  • in den industriellen Forschungs- und Entwicklungszentren
  • in Produktionsfirmen und im Projektmanagement
  • in der Halbleiterindustrie und Beschichtungstechnik
  • in universitären und außeruniversitären Forschungs- und Entwicklungszentren
  • als IT-Experte bzw. Expertin, sowohl in Unternehmen als auch in selbständiger Tätigkeit

Trotz wandelnder konjunktureller Gegebenheiten sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für AbsolventInnen der Nanostrukturtechnik im Vergleich zu anderen akademischen Berufen seit langem anhaltend sehr gut.

Nach der Neugliederung im Jahr 2000 besteht die Fakultät für Physik und Astronomie aus dem Physikalischen Institut und dem Institut für Theoretische Physik und Astrophysik. In diesen Instituten finden die Forschungsarbeiten der verschiedenen Lehrstuhlbereiche statt, in denen Hochschullehrkräfte, AssistentInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und Studierende als DoktorandInnen und ExamenskandidatInnen tätig sind.

Die Promotion richtet sich nach der Promotionsordnung der Fakultät für Physik und Astronomie. Für die Promotion wird ein vorhergehender Abschluss der Diplom- oder Magisterprüfung oder eines Masters vorausgesetzt. Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

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