Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich das Studienfach?

    • allgemeine Gesetzmäßigkeiten menschlichen Erlebens und Verhaltens
    • individuelle Unterschiede und deren Messung
    • biologische, soziale und entwicklungsanhängige Determinanten des Verhaltens
    • Anwendungsfelder der Psychologie in Arbeitswelt, Psychotherapie, und Bildungswesen
    • Forschungsmethoden und Statistik

    Was sind mögliche Berufsfelder und Arbeitgeber nach dem Studium?

    • Gesundheitswesen
    • Privatwirtschaft/Industrie
    • Bildungseinrichtungen
    • Forschung

    Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten solltest du für das Studium mitbringen?

    • analytisches Denkvermögen
    • soziale Kompetenz
    • Fähigkeit zur Selbstreflexion
    • Ausdauer
    • Englischkenntnisse

    Welche Interessen solltest du für das Studium mitbringen?

    • Bereitschaft zum naturwissenschaftlichen Denken
    • Interesse an biologischen Grundlagen des Erlebens und Verhaltens
    • Freude an Kommunikation
    • Spaß an der Arbeit im Team
  • Psychologie

  • Master

    Einzelfach mit 120 Punkten
    Abschluss M.Sc.
    Studienbeginn SS / WS
    Bewerbungsverfahren lokal zulassungsbeschränkt
    Zugangsvoraussetzung Fachliche Zugangsvoraussetzungen
    Regelstudienzeit 4 Semester
    Hinweise Achtung: Zulassungsbeschränkt! Fristgerechte Bewerbung erforderlich
  • Psychologische Psychotherapie

  • Weiterbildungsstudiengang

    Abschluss Staatsexamen
    Studienbeginn WS
    Eignungsprüfung Eignungsverfahren (Master)
    Regelstudienzeit 6 Semester
    Hinweise Voraussetzung: Abschluss in Psychologie

Medien

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  • Vermittlung grundlegender Inhalte und wissenschaftlicher Konzepte in psychologischen Kernfächern (z.B. Kognitionspsychologie, Emotions- und Motivationspsychologie, Biologische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Differentielle & Persönlichkeitspsychologie)
  • Erwerb fundierter methodischer Kenntnisse (z.B. Statistik, experimentelles Arbeiten in Kleingruppen, Methodenlehre)
  • Ergänzung & Erweiterung von erworbenem Grundlagenwissen in Anwendungsfächern (z.B. Wirtschaftspsychologie, Klinische Psychologie) und frei wählbaren Vertiefungsfächern (z.B. Ergonomie, Gesundheitspsychologie, Lebenslanges Lernen, Entscheiden im sozialen Kontext, Kognitive Grundlagen der Verhaltenssteuerung)
  • Erwerb von fachspezifischen Schlüsselqualifikationen und den ersten Berufserfahrungen im Rahmen eines berufsorientierenden Praktikums (12 Wochen)
  • Erstellen einer Bachelorarbeit Weitere Informationen über den Aufbau des Studiums, Prüfungen, sowie den Studienverlaufsplan entnehmen Sie bitte der Seite der Fachstudienberatung für Psychologie.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

In einigen Fächern gibt es eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP). Dadurch wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit wird im Fach Psychologie (Bachelor 180 ECTS) keine Grundlagen- und Orientierungsprüfung durchgeführt (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Der Masterstudiengang Psychologie unterteilt sich in den Pflichtbereich und in den Wahlpflichtbereich:

Pflichtbereich

Im Pflichtbereich belegen Sie Module zur Methodenlehre, zur Diagnostik und absolvieren ein 12-wöchiges Praktikum.

Wahlpflichtbereich 1 (Major) und Wahlpflichtbereich 2 (Minor)

In den Wahlpflichtbereichen 1 und 2 wählen Sie aus drei möglichen Fächern eines als Major und eines als Minor. Es ist nicht möglich, das gleiche Fach als Major und Minor zu belegen.

Auswahlmöglichkeiten sind:

  • Arbeits-, Kognitions- und Sozialpsychologie
  • Bildung, Entwicklung und Lebenslanges Lernen
  • Klinische Psychologie, Interventionspsychologie & Klinische Neurowissenschaften

Sowohl Major als auch Minor des Fachs 'Klinische Psychologie, Interventionspsychologie und Klinische Neurowissenschaften sind teilnehmerbeschränkt. Sollte es mehr Bewerber als Plätze geben, entscheidet das Los.

Schon bei der Bewerbung auf den Masterplatz müssen Sie angeben, welche Fächer Sie als Major und Minor auswählen möchten. Sie erhalten dann zusammen mit der Zulassung die zusätzliche Information, ob Sie Ihre Wunschkombination belegen können.

Wahlpflichtbereich Projektarbeit

Im Wahlpflichtbereich Projektarbeit können Sie aus folgenden Fächern wählen:

  • Kognition und Verhalten
  • Motivation und Emotion
  • Interindividuelle Unterschiede
  • Klinische Psychologie und experimentelle * Psychotherapieforschung
  • Psychologische Methode, Kognition und Anwendung
  • Bildung, Entwicklung & Lebenslanges Lernen
  • Soziale Kognition
  • Experimentelle Wirtschaftspsychologie
  • Verhaltensanalyse und Verhaltensregulation
  • Experimentelle Klinische Psychologie

Auch wenn wir uns bemühen, jedes Semester jedes Fach anzubieten, kann dies im Wahlpflichtbereich Projektarbeit nicht garantiert werden.

Wahlpflichtbereich Nebenfach

Im Wahlpflichtbereich Nebenfach können Sie aus folgenden Fächern wählen:

  • Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
  • Einführung in die Informatik für Studierende aller Fakultäten
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Klinische Neurobiologie
  • Forensische Psychiatrie
  • Medienkommunikation
  • Nichtpsychologisches Nebenfach

Die meisten Fächer sind teilnehmerbeschränkt. Sollte es mehr Bewerber als Plätze geben, entscheidet die Anzahl der Fachsemester und bei Gleichrang das Los.

Masterarbeit

Die Masterarbeit als empirische Abschlussarbeit hat einen Umfang von ca. 50 Seiten.

Bewerbung für den Masterstudiengang Psychologie

Die Fachkriterien sind für eine erfolgreiche Bewerbung zwingende Voraussetzung und können auch nicht im Masterstudiengang nachgeholt werden. Sie müssen noch nicht zum Ende der Bewerbungsfrist nachgewiesen werden, spätestens aber zusammen mit dem Abschluss zum 15.9. (Wintersemester) bzw. 15.3. (Sommersemester).

Fachkriterien:

Mindestens 130 ECTS-Punkte in den Kernbereichen der Psychologie (Allgemeine Psychologie, Biopsychologie, Diagnostik, Differenzielle und Persönlichkeitspsychologie, Einführung in empirische und experimentelle Forschungsmethoden, Entwicklungspsychologie, Einführung in die Geschichte der Psychologie, Sozialpsychologie, Testtheorie und Testentwicklung, Methodenlehre, Statistik, Klinische Psychologie und Interventionspsychologie, Pädagogische Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Neuroanatomie, Physiologie).

Dabei müssen Kompetenzen in sämtlichen genannten Kernbereichen der Psychologie nachgewiesen werden. In jedem Kernbereich sind Kompetenzen im Umfang von mindestens 1 ECTS-Punkt nachzuweisen, in einzelnen Kernbereichen sind abweichend hiervon Kompetenzen in folgendem Umfang nachzuweisen:

  1. mindestens 12 ECTS-Punkte aus der Statistik
  2. mindestens 9 ECTS-Punkte aus der Biopsychologie
  3. mindestens 3 ECTS-Punkte aus der Neuroanatomie
  4. mindestens 3 ECTS-Punkte aus der Physiologie

Dabei ist es nicht wichtig, dass Ihre Lehrveranstaltungen exakt den gleichen Titel hatten oder Teil des regulären Curriculums waren, sondern dass Kenntnisse aus dem entsprechenden Bereich vermittelt wurden. Wenn das nicht aus dem Titel der Veranstaltungen hervorgeht, ist es notwendig, dass Sie dies bei der Bewerbung nachweisen, z.B. durch eine Bestätigung Ihres/r DozentIn. Diese Zusatzdokumente können Sie zusammen mit den bei der Bewerbung angeforderten Unterlagen per E-Mail schicken.

Die Beurteilung, ob Ihr Abschluss die erforderlichen Fachkriterien beinhaltet, trifft immer die Zulassungskommission nach der Bewerbung. Daher ist eine vorherige verbindliche Auskunft, ob Ihr Abschluss die Fachkriterien erfüllt, nicht möglich.

Kennenlern-Tage

Im Rahmen der Erstsemestereinführung wird zu Beginn jedes Semesters eine Informationsveranstaltung für Studienanfänger angeboten, die in Kooperation mit der studentischen Fachschaftsinitiative Psychologie (FiPs) durchgeführt wird, und den Einstieg in den Bachelorstudiengang Psychologie erleichtern soll. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im Vorlesungsverzeichnis der Universität oder auf der Seite der Fachstudienberatung für Psychologie (Abschnitt „Bachelor“).

Kenntnisse und Fertigkeiten

Gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Psychologie bilden vertiefte Kenntnisse in den nachfolgend genannten Schulfächern:

Psychologie: Bringt man in diesem Fach gute Noten mit, erleichtert dies den Einstieg ins Studium.

Mathematik: In der Psychologie spielen statistische Methoden eine besondere Rolle. Deshalb dürfen lineare Algebra und Wahrscheinlichkeitsrechnung den Studierenden keine größeren Probleme bereiten.

Physik/Chemie/Biologie: Solide Grundkenntnisse speziell in Biologie und Chemie sind sinnvoll, da sich die Psychologie zunehmend in Richtung Neurowissenschaften entwickelt. Außerdem ist Psychologie eine experimentell arbeitende Wissenschaft: Kennt man sich in der Versuchsplanung aus, ist das sehr förderlich.

Deutsch: Ein Muss für das Studium: Textverständnis, einwandfreier Ausdruck und korrekte Orthografie! Das Fach Deutsch ist immer wichtig, zumal es auch Logik und Dialogfähigkeit fördert und damit das Vermögen, klar diskutieren und vortragen zu können.

Latein: Wozu Latein? Mit Lateinkenntnissen kann man medizinische oder psychologische Fachbegriffe herleiten und besser verstehen.

Englisch: Die Fachliteratur erscheint vorwiegend in englischer Sprache, sogar in deutschen Publikationen. Studierende müssen sie rasch lesen und verstehen, in Englisch diskutieren sowie englische Referate verfassen und halten können.

Informationstechnische Grundausbildung: Studieren ohne PC und Internet? Undenkbar. Man muss sich zumindest mit der elementaren Bedienung auskennen. Anwenderkenntnisse sind auch für das Erstellen von Facharbeiten nötig.

Der Weiterbildungsstudiengang ist staatlich anerkannt und entspricht der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten. Der erfolgreiche Abschluss des Weiterbildungsstudiengangs bildet somit die Voraussetzung für den Antrag auf Erteilung der Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten und die Zulassung zur kassenärztlichen Versorgung.

Durch den Weiterbildungsstudiengang sollen die Teilnehmer zur Ausübung selbständiger psychotherapeutischer Heilbehandlungen mit der Vertiefung Verhaltenstherapie bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie von psychischen Folgeerscheinungen körperlicher Erkrankungen befähigt werden.

Dies beinhaltet einerseits die theoretische Kenntnis von psychologischen und medizinischen Störungs- und Veränderungsmodellen, von diagnostischen Methoden, von psychologischen Interventionen und deren potentiellen Wirkfaktoren und von institutionellen Rahmenbedingungen. Andererseits beinhaltet der Studiengang die praktische Fähigkeit, diagnostische Methoden und verhaltenstherapeutische Interventionen kompetent und flexibel anzuwenden und dabei den Einfluss eigener Erlebens- und Verhaltensweisen zu berücksichtigen. Diese Ziele werden erreicht durch eine an der Praxis orientierte Auseinandersetzung mit Theorien und empirischen Befunden der Verhaltenstherapie und deren Nachbardisziplinen und durch die Vermittlung praktisch klinisch-psychologischen / psychotherapeutischer Kompetenzen. Die Teilnehmer der postgradualen Ausbildung sollen zur Ausübung selbständiger psychotherapeutischer Heilbehandlungen mit der Vertiefung Verhaltenstherapie bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie von psychischen Folgeerscheinungen körperlicher Erkrankungen befähigt werden.

Dies wird erreicht durch eine an der Praxis orientierte Auseinandersetzung mit Theorien und empirischen Befunden der Verhaltenstherapie und deren Nachbardisziplinen und durch die Vermittlung praktisch klinisch-psychologischer bzw. psychotherapeutischer Kompetenzen. Wissenschaftlicher Erkenntnisstand und die Praxis der verhaltenstherapeutischen Psychotherapie sollen auf diese Weise miteinander verbunden werden. Einerseits beinhaltet der Studiengang daher die Theorie von psychologischen und medizinischen Störungs- und Veränderungsmodellen, von diagnostischen Methoden, von psychologischen Interventionen und deren potentiellen Wirkfaktoren und von institutionellen Rahmenbedingungen. Andererseits steht von Anfang an die praktische Fähigkeit im Mittelpunkt, diagnostische Methoden und verhaltenstherapeutische Interventionen kompetent und flexibel anzuwenden und dabei den Einfluss eigener Erlebens- und Verhaltensweisen zu berücksichtigen.

Der Weiterbildungsstudiengang besteht aus vier Bestandteilen.

Die Theorieausbildung umfasst insgesamt mindestens 600 Stunden und besteht aus inhaltlich und didaktisch aufeinander abgestimmten Seminaren. Jeder Kursjahrgang wird dabei für die Dauer der gesamten Ausbildung von einem/r StammdozentIn betreut, der im ersten Ausbildungsabschnitt die Grundlagen der Verhaltenstherapie (Gesprächsführung, Problem- und Verhaltensanalyse, Standardmethoden wie kognitive Therapie) vermittelt. Im zweiten Ausbildungsabschnitt behandelt er weiterführende Aspekte der Verhaltenstherapie (Vertiefungsseminare) und fördert die Kursteilnehmer ferner in der praktischen und fallbezogenen Anwendung der in der Theorieausbildung erworbenen Kompetenzen in psychotherapeutischen Behandlungsansätzen und Interventionsverfahren. Darüber hinaus werden Seminare mit ExpertendozentInnen angeboten. Im ersten Ausbildungsjahr stehen dabei störungsspezifische Seminare über die klassischen Indikationsgebiete der Psychotherapie (z.B. Depression, Angst) und die Vermittlung übergreifender Kompetenzen (z.B. Krisenintervention, Motivierungsstrategien) im Mittelpunkt. Das inhaltliche Spektrum der Seminare erweitert sich zunehmend im Verlauf der Theorieausbildung, wobei gegen Ende insbesondere neuere psychotherapeutische Ansätze, Methoden und Anwendungsfelder (z.B. sog. „3. Welle der Verhaltenstherapie“, Umgang mit Emotionen in der Verhaltenstherapie) vorgestellt werden.

Die Selbsterfahrung umfasst insgesamt 120 Stunden und dient der Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit mit dem Schwerpunkt der Verbesserung der Fertigkeiten und Möglichkeiten des/r TherapeutIn. Sie beinhaltet die Reflexion/Modifikation der persönlichen Voraussetzungen für die Durchführung von Psychotherapien und die Reflexion/Modifikation bedeutsamer Aspekte des Erlebens und Handelns in einer therapeutischen Beziehung.

Die praktische Tätigkeit dient dem Erwerb praktischer Erfahrungen in der Behandlung von Störungen und umfasst insgesamt 1.800 Stunden. Der Weiterbildungsstudiengang kooperiert zum Zwecke der Durchführung der praktischen Tätigkeit mit einer Reihe von psychiatrisch klinischen Einrichtungen und Einrichtungen der psychotherapeutischen und psychosomatischen Versorgung.

Die praktische Ausbildung unter Supervision umfasst die Durchführung und Dokumentation von mindestens sechs Verhaltenstherapien mit einer Gesamtzahl von mindestens 600 Therapiestunden. Die ambulanten Behandlungen finden in der Regel in der Institutsambulanz des Weiterbildungsstudiengangs statt und alle durchgeführten Therapien werden durchschnittlich nach jeder vierten Behandlungsstunde durch einen qualifizierten Supervisor bewertet.

Gebühren

Jeder Teilnehmer ist während des gesamten Studiengangs an der Universität Würzburg als Studierender immatrikuliert und muss daher einen Semesterbeitrag (Studentenwerksbeitrag, Semesterticket und Verwaltungskostenbeitrag) entrichten, wodurch er Vergünstigungen (Mensaberechtigung, kostenloser ÖPNV) erhält.

Die Gesamtkosten für den Studiengang belaufen sich auf insgesamt ca. 19.000€. Die Gesamtkosten können reduziert werden, in dem die Teilnehmer Supervision für in den Kooperationskliniken durchgeführte Behandlungen vor Ort in Anspruch nehmen (maximal 300 Behandlungsstunden mit maximal 75 Supervisionsstunden), da diese Kosten in der Regel von der Einrichtung getragen werden.

Weitere Informationen zum Weiterbildungsstudiengang

Mit einem Bachelorabschluss in Psychologie besitzen Sie die grundlegende Qualifikation für ein breites Spektrum an Tätigkeiten in fachlichen Institutionen und in der Privatwirtschaft, z.B. in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Bildung, Arbeitswelt und Kultur. Insbesondere legt der Bachelorstudiengang aber die Grundlagen für den Masterstudiengang, der dann für die wissenschaftliche Tätigkeit und die weitere Ausbildung zum/r psychologischen PsychotherapeutIn qualifiziert.

Das Berufsbild von PsychologInnen spiegelt die Vielfältigkeit des Fachs wider.

Die meisten PsychologInnen sind im Bereich der klinischen Psychologie tätig, das heißt Therapie- und Beratungsansätze stehen im Vordergrund der Berufstätigkeit. Dies ist vor allem in Krankenhäusern und bei der selbstständigen Arbeit in einer Praxis der Fall, aber auch in Beratungsstellen und sonderpädagogischen Einrichtungen. Häufig wird in diesem Arbeitsbereich allerdings die drei bis fünf Jahre dauernde zusätzliche Ausbildung „Psychologische Psychotherapie“ gefordert, für die ein Masterabschluss in Psychologie notwendig ist.

Das zweitgrößte Betätigungsfeld für PsychologInnen ist der Bereich Forschung und Lehre, normalerweise im Hochschulbereich.

Ein in den vergangenen Jahren an Bedeutung zugenommener Beschäftigungsbereich ist die Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie. Hier sind PsychologInnen typischerweise in der Personalauswahl, -entwicklung und der innerbetrieblichen Weiterbildung tätig. Ebenfalls zugenommen haben Beschäftigungen im Bereich der Marktforschung und Werbung.

Weitere Beschäftigungsbereiche sind unter anderem die Verkehrspsychologie, die forensische Psychologie und die Notfallpsychologie. Auch kann die Tätigkeit als angestellte Psychologin oder angestellter Psychologe an Schulen ausgeübt werden. Insgesamt lässt sich die Stellensituation als gut bezeichnen. Zwar ist der Anteil an Teilzeitstellen mit über 40 Prozent im Vergleich zu vielen anderen Berufsfeldern überdurchschnittlich hoch, die Arbeitslosenzahlen liegen aber deutlich unter der Durchschnittsarbeitslosigkeit der akademischen Berufe.

Psychologische PsychotherapeutInnen diagnostizieren und behandeln psychische und psychosomatische Störungen mit Krankheitswert bei Menschen mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren. Sie arbeiten in psychotherapeutischen Praxen, in Krankenhäusern, psychosomatischen Einrichtungen oder psychiatrischen Kliniken. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Hochschulen, Organisationen des Gesundheitswesens sowie Beratungseinrichtungen.

Die Arbeitsmarktlage ist als sehr gut einzuschätzen.

Im Jahr 1896 gründete Oswald Külpe an der Universität Würzburg das Institut für Psychologie. Das Würzburger Institut gehört damit zu den ältesten psychologischen Instituten überhaupt. Oswald Külpe und seinen MitarbeiterInnen gelang es, eine Forschungsrichtung zu etablieren, die als "Würzburger Schule der Denkpsychologie" weltbekannt wurde. Heute zeichnet sich das Psychologische Institut der Universität Würzburg regelmäßig durch Spitzenpositionen in zahlreichen Hochschulrankings aus. So belegt das Institut im CHE Ranking 2009 einen Platz in der „Excellence Group“.

Lehrstühle & Professuren

Lehrstuhl für Psychologie I:

  • Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie
  • Interventionspsychologie, Verhaltensanalyse und Verhaltensregulation
  • Differentielle Psychologie, Diagnostik und Rechtspsychologie
  • Experimentelle Klinische Psychologie

Lehrstuhl für Psychologie II:

  • Sozialpsychologie und Allgemeinpsychologie
  • Allgemeine Psychologie 2
  • Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie

Lehrstuhl für Psychologie III:

  • Experimental an Cognitive Psychology
  • Traffic Psychology
  • Psychologische Methodenlehre

Lehrstuhl für Psychologie IV:

  • Pädagogische Psychologie
  • Entwicklungspsychologie

Eine Promotion im Fach Psychologie ist nach vorheriger, direkter Bewerbung bei den ProfessorInnen möglich. Alternativ kann eine Bewerbung im Rahmen eines interdisziplinären Graduiertenkollegs an der Würzburger Graduiertenschule angestrebt werden (Förderungsdauer begrenzt!).

Bachelor/Master:

Die Prüfungsordnungen für den Weiterbildungsstudiengang ist auf den [Seiten des Prüfungsamts] (https://www.uni-wuerzburg.de/studium/pruefungsamt/rechtliches-und-satzungen/) abrufbar.

Würzburger Online-Interessentest zur Studienfachwahl

Informationsveranstaltungen der Zentralen Studienberatung

Informationen zu Bewerbung und Einschreibung

Informationen für ausländische Studieninteressierte

Information for foreign applicants

Checkliste für Erstsemester

BAföG

Studienfinanzierung

Wohnmöglichkeiten

Stundenplan-Hilfe

Studierwerkstatt (Workshops zu den Studientechniken Schreiben, Lernen und Präsentieren)

Informationen zum Auslandsstudium

Career Centre

Zentrale Einrichtungen der Universität

Gesamtliste Studienangebot der Universität Würzburg

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@uni-wuerzburg.de

  • Zimbardo, P.G. (2008). Psychologie (18. akt. Auflage). München: PEARSON STUDIUM

  • Stock, A. & Stock C. (2007). TK-Multimedial Psychologie: Erleben, Verhalten, Bewusstsein, (2. Aufl.). Nürnberg: MMD GmbH.

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